Eintracht Werne droht ein Horror-April: „Die Situation ist einfach frustrierend für uns“

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Bei Eintracht Werne zeigt sich der Frust. Erneut musste der A-Ligist ein Spiel absagen. Der Sportliche Leiter Rainer Fiebig äußert sich zur aktuellen Situation und zeigt Alternativen auf.

Werne

, 26.02.2020, 13:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mittlerweile liegen die Nerven blank bei Eintracht Werne. Der Fußball-A-Ligist musste am Mittwoch mittlerweile die vierte Spielabsage in der Saison hinnehmen. Immer wieder macht der Mannschaft von Mario Martinovic das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Ein Ende dieser Misere scheint aktuell nicht in Sicht.

„Im Moment ist die Situation einfach frustrierend für uns“, sagt Wernes Sportlicher Leiter Rainer Fiebig. Er kann das Problem klar benennen, warum der Ascheplatz so anfällig für schlechte Wetterbedingungen ist: „Wenn es so viel regnet und die Werse voll ist, läuft nichts ab. Und die Drainage funktioniert auch nicht, dann kann das Wasser auch nicht ablaufen.“

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Im Klartext bedeutet das: Bereits zum zweiten Mal mussten die Evenkämper die Partie gegen VfL Mark absagen. Der dritte Versuch steht nun in zwei Wochen an. „Wir hätten die Partie gerne durchgezogen“, sagt Rainer Fiebig. „Besonders, weil sich zwei Spieler extra Urlaub genommen haben.“

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Ob der nächste Termin dann wirklich durchgeführt werden kann, steht ebenfalls noch in den Sternen. Wenn die Wetterlage in den kommenden Wochen so bleibt, ist eine erneute Verlegung nicht unwahrscheinlich. „Ich sehe das schon kommen“, sagt Rainer Fiebig frustriert. „Wenn das so weitergeht, haben wir im April acht Spiele zu absolvieren.“

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So weit will es der Staffelleiter der Kreisliga A1 Unna-Hamm Friedhelm Wittwer aber nicht kommen lassen. „Der Verein kann ja nichts für die Wetterverhältnisse“, so Wittwer. „Da müssen wir jetzt mal schauen, wie es sich so entwickelt.“ Im Zweifel müsse man aber nach Alternativen suchen.

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Doch die sind nicht gerade einfach zu finden für die Evenkämper. Auch die beiden anderen Plätze der Eintracht in der Sportanlage im Dahl sind von einem normalen Spielbetrieb derzeit weit entfernt. Auf dem zweiten Ascheplatz beispielsweise müssten die Bäume geschnitten werden, Äste ragen von links und rechts auf das Spielfeld. Und auch die Möglichkeit, die Sportanlage des WSC im Lindert zu nutzen, ist aktuell durch die eigenen Trainings und Pflichtspiele der Werner eher kompliziert.

Option Rasenplatz?

Die einzige Möglichkeit, die für die Eintracht eventuell in Betracht kommen könnte, wäre der eigene Rasenplatz. Doch da ist es die Stadt, die dem Verein einen Strich durch die Rechnung macht, erklärt Rainer Fiebig: „Laut der Stadt ist es aktuell nicht möglich, den Platz fit für den Spielbetrieb zu machen. Wir sehen zwar in anderen Städten, dass es funktioniert, aber letztendlich müssen wir das erstmal akzeptieren und weiter nach einer Lösung suchen.“

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