Eintracht Werne hat endlich wieder ein Heimspiel - und siegt überzeugend

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Etwas unerwartet konnte Eintracht Werne am Wochenende das Heimspiel gegen BV 09 Hamm austragen. Auf dem Rasen zeigten die Evenkämper ihre Klasse - verloren aber ihren Kapitän.

Werne

, 02.03.2020, 07:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

So richtig daran geglaubt, dass am Sonntag am Dahl wirklich Fußball gespielt werden würde, hatte bei Eintracht Werne wohl niemand. Als aber die großen Regenfälle ausblieben und klar war, dass die Werner spielen würden, nutzten sie die Chance.

Kreisliga A1 Unna-Hamm

Eintracht Werne - BV Hamm

4:0 (2:0)

„Das war insgesamt eine sehr gute Partie von uns“, resümierte der hochzufriedene Trainer Mario Martinovic nach dem Abpfiff. „Wir haben schon in der ersten Halbzeit den Grundstein für den Sieg gelegt.“ Weil sie wie zu erwarten auf dem Ascheplatz spielten, hatte Martinovic seine Mannschaft in einem neuen System aufs Feld geschickt. „Wir wollten im 3-5-2 die Bälle schon am eigenen Strafraum abfangen - das hat super funktioniert.“

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Schon in der 17. Minute brachte Torjäger Abdullah Sahin sein Team in Führung. Doch dabei beließen es die Gäste nicht: Nur fünf Minuten später umkurvte Cem Bozkurt den gegnerischen Torhüter und konnte zum 2:0 einschieben (22.).

Auch danach blieben die Evenkämper am Drücker. „Wir hatten alle fünf Minuten dicke Chancen, die wir hätten machen müssen“, erklärte Martinovic. Es hätte zur Halbzeit 4:0 stehen können.“

Und auch in der zweiten Hälfte drehte die Eintracht die Leistung nicht runter. Und wieder einmal war es Top-Torjäger Abdullah Sahin, der nach einem Konter bereits sein 15. Saisontor für die Eintracht erzielte (56.) und damit weiterhin der Top-Torjäger bleibt. Der Treffer zum 4:0 durch Serkan Adas setzte den Schlusspunkt.

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Es hätte also alles so schön für die Eintracht zuende gehen können. Doch in der 70. Minute wurde es auf einmal hitzig. Nachdem Wernes Kapitän Enes Akyüz für den Geschmack des Schiedsrichters zu lange brauchte, um bei seiner Auswechslung das Feld zu verlassen, zeigte er ihm gelb.

Doch damit nicht genug. „Enes hat sich dann am Spielfeldrand über eine vorherige Szene aufgeregt. Davon hat sich der Schiedsrichter wohl angegriffen gefühlt und Gelb-Rot gezeigt“, erklärte Mario Martinovic die Situation. Alles Erklären half nichts - Enes Akyüz wird den Evenkämpern im Nachholspiel gegen Herringen fehlen.

Eintracht: Rafalski – Martinovic, Karaca (46. D. Ünal), Bozkurt (59. Griskevic), Sari, Schiller, S. Ünal (74. Kocabas), Bajric, Akyüz (70. Kozlik), Sahin, Adas

Tore: 1:0 Sahin (17.), 2:0 Bozkurt (22.), 3:0 Sahin (56.), 4:0 Adas (90.+2)

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