Eintracht Werne hat nichts zu verlieren - aber die Chance auf die Krönung

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Am Samstag steht für Eintracht Werne das Kreispokal-Halbfinale vor der Tür. Die Mannschaft kann als Außenseiter nur gewinnen, findet unsere Autorin.

Werne

, 14.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es ist schon jetzt eine ganz besondere Leistung. Wenn Eintracht Werne am Samstag im Dahl auf dem Platz steht und um den Einzug ins Kreispokalfinale kämpft, dann sind sie mit Abstand das klassentiefste Team im Wettbewerb - also wohl auch der größte Außenseiter.

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Aber das ist nicht das erste Mal so. Im Verlauf der Spielzeit haben die Evenkämper bereits einen Landesligisten und mit dem Holzwickeder SC sogar einen Oberligisten aus dem Wettbewerb geworfen. Dennoch stehen die Vorzeichen natürlich schlecht für die Eintracht.

Ohne Zweifel hat der A-Ligist nichts mehr zu verlieren, aber eine ganze Menge zu gewinnen. Schon bis hierhin war es eine herausragende Pokalsaison der Evenkämper und nun haben sie die Chance auf die Krönung. Ein Einzug ins Finale wäre ein Zeichen, dass auch ein Kreisligist die großen Mannschaften schlagen kann. Zudem würde es deutlich machen, dass mit der Eintracht zu rechnen ist im Aufstiegskampf in der kommenden Saison. Zudem ist mit Top-Torjäger Abdullah Sahin auch die Tormaschine der Werner wieder im Einsatz.

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Bekanntlich schreibt der Pokal seine eigenen Gesetze. Und es wäre der Mannschaft nach diesen Vorleistungen absolut zu gönnen, wenn sie auch die IG Bönen aus dem Wettbewerb schmeißen und sich im Finale eine Woche später mit der Hammer SpVg einem Oberligisten stellen können. Das haben sie bereits einmal in dieser Pokalsaison - und bekanntlich ging es da ja auch nicht so schlecht aus für die Evenkämper.

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