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Eintracht Werne siegt mit Taktik und Rafalski gegen den TSC Hamm

Fußball-Kreisliga

Eine Umstellung in der zweiten Hälfte und ein gut aufgelegter Torwart bringen den Evenkämpern am Montag im Nachholspiel der Kreisliga einen 2:0-Auswärtserfolg beim TSC Hamm.

Werne

, 22.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Eintracht Werne siegt mit Taktik und Rafalski gegen den TSC Hamm

Deniz Ünal (M.) wird hier von seinem Gegenspieler vom Ball getrennt. Ünal und Eintracht Werne gewannen am Montag beim TSC Hamm mit 2:0.

Das Nachholspiel am Ostermontag in der Fußball-Kreisliga A zwischen dem TSC Hamm und Eintracht Werne war kein gutes Spiel, dennoch reichte es für Eintracht Werne, mit einem 2:0-Sieg drei Punkte aus Hamm mitzunehmen. Der Sieg war glücklich.

Kreisliga A1 Unna-Hamm

TSC Hamm – Eintracht Werne 0:2 (0:0)

Glücklich, weil beide Mannschaften gleichwertig auftraten und sich kein Team einen Vorteil erspielte. Vor dem Spiel erschwerten sich die Bedingungen. In 800 Metern Entfernung brannte eine Halle der Westfälischen Drahtindustrie. So lag im gesamten Spielverlauf ein Chemie-Geruch in der Luft. Der Schiedsrichter hatte keine gesundheitlichen Bedenken und pfiff die Partie an.

In der ersten Hälfte bekamen die Zuschauer wenig geboten. Sowohl der Gast aus Hamm als auch die Werner ließen defensiv wenig zu. Die Hausherren hatten die erste Chance. Deniz Polat, der in der vergangenen Spielzeit noch für die Evenkämper auflief, nahm aus halblinker Position aus 20 Metern Maß und zog ab. Sein Schuss krachte rechts an die Latte (27.). Eine kurz ausgeführte Ecke legte Nico Schiller in den Rückraum auf Deniz Ünal, der aus 16 Metern abzog und Hamms Keeper Ibrahim Sariman zu einer Parade zwang. „Im ersten Abschnitt war es kein gutes Spiel von beiden Mannschaften“, resümierte Eintrachts Coach Mario Martinovic.

Eintracht Werne muss sich lange gedulden

Nach dem Seitenwechsel startete die Eintracht mit einer Drangphase, aber im richtigen Moment fehlte der finale Pass. Hamm wehrte sich. Kerim Isiktekin prüfte Rafalski mit einem Schuss aus 16 Metern (67.). Fünf Minuten später lief Polat allein auf Rafalski zu und Eintrachts Keeper behielt im direkten Duell erneut die Oberhand (72.).

Mario Martinovic reagierte und stellte seine Mannschaft um. Abwehrspieler Andreas Matula wurde für den blassen Angreifer Ibrahim Kabakoglu gebracht. Innenverteidiger Marko Martinovic rutschte in die Offensive. So wurden die Gäste gefährlicher. Ein Abschluss von Enes Akyüz wurde abgefälscht und der Ball landete bei Martinovic, der die Kugel am Torwart vorbeilegte. Hamms Torwart legte Martinovic, es gab Elfmeter für Werne. Bitter für Hamm: Martinovic stand bei Akyüz Abschluss im Abseits. Dies hatte der Schiedsrichter übersehen. Akyüz trat an und verwandelte sicher (77.).

Hamm gab sich nicht auf. Einen Kopfball von TSC-Spieler Haris Kahric lenkte Rafalski glänzend zur Ecke (85.). Eintrachts Keeper leistete mit seinen vielen Paraden einen großen Dienst für sein Team. Da Hamm nun offensiver werden musste, ergaben sich Möglichkeiten zu kontern. Einen dieser Konter nutzte Rachid Souita zur Entscheidung (88.). „Am Ende ist der Sieg schmeichelhaft. Der Gegner ist kämpferisch stark aufgetreten und hat lange gegen gehalten. Mit Marko vorne waren wir besser und sind gut in die Räume gekommen“, sagte Martinovic.

Eintracht Werne: Rafalski – Akyüz, Schiller, Kabakoglu (72. Matula), D. Ünal, Souita, S. Ünal, Martinovic, Sari, Kavakbasi (85. Kozlik), Ates (45. I. Cördük)

Tore: 0:1 Akyüz (77./FE), 0:2 Souita (88.)

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