Eintracht Werne und der SV Stockum gehen angeschlagen ins Derby

Fußball-Kreisliga A

Die Vorzeichen sehen nicht gut aus: Vor dem Derby beklagen die Trainer des SV Stockum und Eintracht Werne angeschlagene Spieler. Stockums Vorbereitung endete mit einem Schwerverletzten.

Stockum

, 29.03.2019 / Lesedauer: 3 min
Eintracht Werne und der SV Stockum gehen angeschlagen ins Derby

Stockums Tobias Löbbecke (l.) erzielte bei der 1:3-Hinspielpleite ein Eigentor gegen Eintracht Werne mit Kapitän Enes Aküyz. © Dominik Gumprich

In der Fußball-Kreisliga A1 Unna-Hamm steht am Sonntag, 31. März, um 15 Uhr in Stockum das Derby zwischen dem SV Stockum und Eintracht Werne an. Die Vorfreude ist zwar da, doch die Trainer haben einige Baustellen.

Kreisliga A1 Unna-Hamm

SV Stockum - Eintracht Werne

Die Evenkämper müssen immer noch das Remis gegen Tabellenführer Heessen verdauen. Die aus ihrer Sicht schlechte Schiedsrichterleistung, die in einem nicht gegebenen Tor kurz vor Schluss gegipfelt habe, hätte ihnen den Sieg gekostet. Und damit die Chance, den Abstand auf Heessen zu verkürzen. Jetzt sind es aber weiterhin fünf Punkte.

„Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen und auf Patzer von Heessen hoffen. Mehr bleibt uns nicht übrig“, so Eintracht-Trainer Mario Martinovic. Aber, da ist sich der Coach sicher, „wenn wir die Einstellung aus dem Heessen-Spiel auch gegen Stockum an den Tag legen, dann gewinnen wir das Derby.“

Kein Selbstläufer für die Eintracht

An einen Selbstläufer glaubt Martinovic aber nicht. Dafür habe Stockum zu viele gute Einzelspieler und auch die zuletzt guten Ergebnisse der Stockumer sprächen für sich. „Das wird ein gutes Spiel“, sagt Martinovic, der allerdings einige Fragezeichen auf seinem Zettel mit der Kaderplanung für das Derby stehen hat.

Rachid Souita (Wade), Andreas Matula (Knie) und Nico Schiller (Schulter) sind angeschlagen. Keeper Daniel Rafalski hat die Woche über nicht trainiert, da er sich gegen Heessen am Jochbein verletzt hatte. Für das Derby sieht es aber wohl gut aus bei ihm. Nicht mit dabei ist der gelb-rot-gesperrte Sami Schebab.

Stockum und Bergkamen trennen sich 2:2

Bei den Stockumern sieht es vermutlich noch etwas schlimmer aus. Mario Martinovic sprach die guten Ergebnisse der Stockumer an, das letzte war allerdings teuer erkauft. Das 2:2 am Donnerstag bei TuRa Bergkamen endete für Jonas Thörner frühzeitig mit einer ausgekugelten Schulter und auch Toptorjäger Youness Rissane musste nach einem Zweikampf verletzt ausgewechselt werden. Ein Derby-Einsatz scheint bei beiden ausgeschlossen. Die Einsätze von Recep Bilgic und Ilias Baaka sind fraglich.

Zakaria Slimani übt Kritik am Schiedsrichter

„Den Punkt haben wir in der Tat teuer bezahlt. Der Schiedsrichter hat aber auch nicht gut gepfiffen. Viele Entscheidungen waren sehr fragwürdig“, erzählt Stockums Coach Zakaria Slimani.

Mit einem Punktgewinn wäre er eigentlich zufrieden gewesen. Im Vorfeld. „Wenn man dann während des Spiels schnell merkt, dass mehr drin ist und dann so zurückgepfiffen wird im wahrsten Sinne des Wortes, dann ist das ärgerlich“, so der Trainer des Tabellenelften. Die Tore gegen Bergkamen schossen Ali Karaman (22.) und Ahmed Lamaakez (68.). Die Eintracht will Slimani trotzdem ärgern. „Das wird aber extrem schwer.“

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