Eintracht Werne vor dem ersten Härtetest: „Wir können uns nur selber schlagen“

rnFußball: Kreisliga

Dass der Aufstieg bei Eintracht Werne das erklärte Ziel ist, ist schon lange klar. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Mannschaft aber am Sonntag einen ersten Härtetest bestehen.

Werne

, 19.09.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei Eintracht Werne könnte es aktuell kaum besser laufen. In der Liga holte man in zwei Spielen zwei Siege, auch im Kreispokal steht der A-Ligist ohne Probleme in der dritten Runde. Auch im Kader hat die Mannschaft kaum verletzte Spieler zu beklagen. Beste Voraussetzungen also, um auch am Wochenende die Siegesserie fortzusetzen.

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Doch dann wartet ein echter Härtetest auf die Evenkämper: Sie fahren zum SVF Herringen. „Das ist traditionell immer eine Mannschaft, die vor allem zuhause sehr stark ist“, weiß auch Eintrachts Mittelfeldmotor Marko Martinovic. „Die haben auch die ersten beiden Spiele gewonnen wie wir. Also das wird sicherlich nicht einfach, dort zu gewinnen.“

Eintracht Werne hat „ein gutes Team, das auch gegen Herringen gewinnen kann“

Aber Martinovic weiß auch um die Stärken der eigenen Mannschaft. „Wenn die Jungs alle fit sind und niemand krank oder verletzt ist, dann habe ich ein sehr gutes Gefühl“, so der Mittelfeldmotor. „Wir haben ein gutes Team, das auch gegen Herringen gewinnen kann.“

Dennoch ist das Spiel der erste Härtetest in spannenden Wochen für die Evenkämper. Nach dem Auswärtsspiel in Herringen folgt der Kracher zuhause gegen den VfL Kamen. Eine Woche später muss Eintracht Werne zum VfL Mark, um die Punkte zu holen.

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„Das wird sicherlich nicht einfach. Aber eigentlich können wir uns nur selber schlagen“, sagt Mario Martinovic und erneuert die Aufstiegsambitionen der Eintracht. „Ich weiß, ich sage das jedes Jahr. Aber dieses Mal müssen wir wirklich aufsteigen.“

Für seine Aussage hat er natürlich auch eine Begründung parat. „Wir haben uns in diesem Jahr einfach nochmal so gut verstärkt. Das muss sich ja auch lohnen und ich hoffe, dass es das auch wird“, so Martinovic.

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Auch für ihn persönlich haben die neuen Verpflichtungen Folgen. Noch bis zur letzten Saison war Marko Martinovic stets in der Innenverteidigung der Evenkämper zu finden. Nun ist er eine Position weiter nach vorne gerutscht und spielt auf der Sechs.

„Ich habe ja schon früher auf der Sechs gespielt, weil ich da besser am Geschehen teilnehmen kann“, erklärt er. „In den letzten Jahren hatten wir aber nie einen zweiten Innenverteidiger, weshalb ich dann ausgeholfen habe. Aber jetzt haben wir da ja mit Tunahan (Sari, Anm. d. Red.) und Dado (Damir Kurtovic, Anm. d. Red.) zwei Maschinen hinten drin stehen.“

Anpfiff gegen Herringen ist um 15 Uhr auf der Sportanlage an der Schachtstraße 30 in Hamm.

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