Eintracht Werne vor Spitzenspiel

Fußball Kreisliga A

Eintracht Werne hat mit TuRa Bergkamen eine schwere Aufgabe vor der Brust. Beide Teams haben je erst ein Spiel verloren. Stockum und Herbern II wollen sich weiter Luft verschaffen.

Werne, Herbern, Stockum

, 09.11.2018, 17:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eintracht Werne vor Spitzenspiel

Andreas Pawlik (l.) und die Eintracht sind zu Gast bei TuRa Bergkamen. © Helga Felgenträger

Die Kreisliga-A-Fußballer aus Werne, Stockum und Herbern blicken einem Sonntag mit unterschiedlichen Herausforderungen entgegen. Während Eintracht Werne die Tabellenspitze verteidigen will, gehen der SV Stockum und der SV Herbern nicht als Favorit in ihre Spiele.

Kreisliga A1 Unna-Hamm

TuRa Bergkamen – Eintracht Werne

Für ausreichend Motivation ist bei Eintracht Werne auf jeden Fall gesorgt. Bergkamens Trainer Alex Berger bezeichnete vor Wochenfrist den SVE Heessen als beste Mannschaft der Liga – und eben nicht den Tabellenführer Werne.

Doch Bergkamen gilt es am Sonntag (14.30 Uhr, Am Stadion 5a, Bergkamen) erstmal zu schlagen. Die haben nämlich wie Werne bislang nur eine Niederlage auf dem Konto, liegen wegen zahlreicher Unentschieden nur auf Rang fünf der Tabelle. Zudem kann sich TuRa auf seine starke Offensive, die bislang schon 32 Mal ins Schwarze traf, verlassen. „Ich habe sie zwei, drei Mal gesehen. Egal wer da vorne drin steht, es fallen immer viele Tore“, sagt Eintracht-Trainer Mario Martinovic. Er kann sich über die wahrscheinliche Rückkehr von Andreas Matula freuen. Auch Cem Bozkurt könnte wieder auflaufen.

SV Stockum – Hammer SC

Der Hammer SC ist als Tabellensechster beim Zehnten Stockum am Sonntag (14.30 Uhr, Boymestraße 11a, Werne) leicht favorisiert. „Es ist eine eingespielte Mannschaft. Ihr Mannschaftsgefüge ist die große Stärke“, sagt Stockums Trainer Ralf Gondolf. Hamm habe keinen Spieler, der heraussticht, sei dafür sehr ausgeglichen aufgestellt. Daraus schließ Gondolf: „Sie sind nicht ganz einfach zu bespielen.“

Für Stockum kommt erschwerend die Personalsituation hinzu. Ismail und Abdussamed Cördük sind verletzt, auch Sadik Zengin fällt aus.

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Davensberg – Herbern U23

Nach der 0:4-Niederlage gegen Bösensell steht am Sonntag mit dem Gemeindederby gegen Davaria Davensberg die nächste große Herausforderung für den SVH an (11. November, 14.30 Uhr, Rinkeroder Weg 1, Ascheberg).

Schließlich ist Davensberg Tabellendritter und hat die Tabellenspitze noch nicht aus den Augen verloren. „Sie sind spielerisch und individuell sehr stark“, sagt Herberns Trainer Christian Adamek. Zudem trete Davensberg mittlerweile mehr als Team auf, als es zuvor der Fall. Adamek, dem Elias Heidicker und Christof Zilligen fehlen werden, hat aber schon einen Plan gegen den favorisierten Gegner: „Sie mögen es nicht, wenn man ihnen auf den Füßen steht.“ Demnach erwartet Christian Adamek ein sehr intensives und körperbetontes Spiel.

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