Eintracht Werne vor Spitzenspiel in Heessen

Fußball Kreisliga A

Eintracht Werne kann seine Spitzenposition in der Kreisliga A1 Unna-Hamm festigen. Stockum fehlen viele Stammkräfte und der SV Herbern II hat sein zweites Spiel binnen vier Tagen.

Werne, Herbern, Stockum

, 21.09.2018 / Lesedauer: 4 min
Eintracht Werne vor Spitzenspiel in Heessen

Eintracht Werne muss ohne Andreas Matula (r.) beim SVE Heessen antreten. © Marcel Witte

Kreisliga A1 Unna-Hamm

SVE Heessen – Eintr. Werne

In der Fußball-Kreisliga A1 Unna-Hamm steigt am Sonntag, 23. September, in Heessen das Topspiel. Anpfiff zwischen dem SVE Heessen und Eintracht Werne auf dem Kunstrasen an der Barbarastraße in Heessen ist um 15 Uhr.

Aus Werner Sicht kommt das Spiel gegen den Tabellendritten (12 Punkte) nicht zum optimalen Zeitpunkt. Beim ungeschlagenen Spitzenreiter (16 Punkte) aus dem Evenkamp hat sich die Grippe breitgemacht. Erwischt hat es Marko Martinovic, Nico Schiller und Enes Akyüz. Emre Yilmaz hat weiterhin Probleme mit der Achillessehne. „Ob die alle bis Sonntag fit werden, kann ich noch nicht sagen“, meinte Eintracht-Coach Mario Martinovic am Freitagnachmittag. Wer auf jeden Fall fehlt, ist Andreas Matula, der privat verhindert ist.

„Wir wollen trotzdem mindestens einen Punkt holen. Aber das wird schwer genug. Heessen ist für mich trotz der beiden Saison-Niederlagen immer noch der Topfavorit auf den Titel“, so Martinovic. Wichtig sei es, den schnellen Stürmern des Gegners keine Räume zu geben. Heessen hat in fünf Spielen immerhin schon 29 Treffer erzielt, das ist Ligabestwert.

Einer dieser Stürmer ist Hüseyin Bambil, der auch schon im Evenkamp gekickt hat. Überhaupt spielen beim SVE zahlreiche Spieler mit Werner Vergangenheit: Keeper Cedric Packheiser (SV Stockum), die Verteidiger Adrian Chojka (Eintracht Werne) und Dominik Giffey (Werner SC) sowie Mittelfeldspieler Firat Isikli (SV Stockum).

Mit dem VfL Mark kommt am Sonntag, 23. September, um 15 Uhr erneut ein Meisterschaftsfavorit an die Boymerstraße zum SV Stockum. „Aktuell ist jedes Team eine echte Hausnummer, gegen das wir spielen“, sagt Moritz Englicht. Der Sportliche Leiter vertritt derzeit den im Urlaub weilenden Chefcoach Ralf Gondolf.

Kreisliga A1 Unna-Hamm

SV Stockum – VfL Mark

Den Stockumern ist es jedoch egal, wer da am Sonntag kommt. „Wir brauchen die Punkte. Alle sind heiß und wollen zeigen, was sie drauf haben“, so Englicht. Zuletzt gegen den SVE Heessen (1:4) und TuRa Bergkamen (2:2), ebenfalls zwei hochgehandelte Teams, spielten die Stockumer nicht schlecht. Vor allem wenn man die personelle Situation betrachtet.

Beim SVS stehen schon länger immer wieder Stammspieler nicht zur Verfügung, sei es durch Urlaube oder Verletzungen. Auch gegen Mark sieht es nicht gut aus: Miles Gottschlich und Sezer Canikli sahen zuletzt je die Ampelkarte und sind gesperrt. Enes Tozlu ist in den Flitterwochen, Tolga Köroglu liegt mit einer Erkältung flach. Berat Eliyazici kann ebenfalls nicht spielen, Keeper Cüneyt Tüten ist angeschlagen. Er hat Knieprobleme.

Kreisliga A2 Münster

Schapdetten – SV Herbern II

Schlag auf Schlag geht es bei der Reserve des SV Herbern. Der Fußball-A-Ligist hat am Donnerstagabend mit 4:3 (1:0) gegen den SC Nienberge gewonnen – und am Sonntag steht gleich schon wieder das nächste Duell an.

Um drei Punkte, und nicht weniger, geht es auch am Sonntag, 23. September, um 15 Uhr beim SV Fortuna Schapdetten, Am Detterbach 2, Nottuln. „Wir müssen uns jetzt von Spiel zu Spiel steigern, wenn wir oben noch ein Wörtchen mitreden wollen“, sagt SVH-Coach Christian Adamek. Das obere Tabellenviertel ist für den Tabellenneunten aus Herbern nur drei, für Schapdetten vier Zähler entfernt. „Ich erwarte mit Schapdetten eine Mannschaft, die hinten drin steht“, so Adamek, dessen Kader komplett ist. Möglicherweise gibt es noch Verstärkungen aus der Ersten. Aber nur wer im Landesliga-Derby gegen den WSC nicht eingesetzt wurde, der darf am Sonntag bei der Reserve aushelfen.

SV Herbern II – SC Nienberge 4:3 (1:0)

Das Spiel ließ sich gut an aus Herberner Sicht. Carlo Bentrup (33.), ein Eigentor des Gastes (58.) und erneut Bentrup (65.) sorgten für eine beruhigende Führung für den SVH. „Doch dann wurde es hektisch“, erzählt SVH-Coach Christian Ademek. Wieso, weshalb oder warum konnte er gar nicht richtig sagen. Das 1:3 fiel nur wenige Sekunden nach Herberns 3:0. Und auch das 2:3 (67.) ließ nicht lange auf sich warten. Jannik Närdemanns Tor zum 4:2 (75.) ließ das Spiel der Herberner wieder sicherer werden. Daran änderte auch das 3:4 (79.) nichts. „Es war kein schönes Spiel, aber es zählen nur die drei Punkte,“ so Adamek.

SV Herbern II: S. Adamek - Temmann, Pinnekämper, (61. J. Dubicki), Heidicker, Bentrup, (90. Lübke), Eckey, Kortendick (66. Ritz), Närdemann, Klüsener, Böcker, Roters
Tore: 1:0 Bentrup (33.), 2:0 Daldrup (58./ET), 3:0 Bentrup (65.), 3:1 Meyer (65.),3:2 Meyer (67.), 4:2 Närdemann (75.), 4:3 Kortenbrede (79.)

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