Erkan Baslarli (29) könnte IG Bönen verlassen: „Mein Sohn soll mich Tore schießen sehen“

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Seit 2,5 Jahren ist Erkan Baslarli bei der IG Bönen. Während es in den ersten beiden Spielzeiten gut für ihn lief, sitzt er derzeit meist auf der Bank. Nun könnte er den Verein verlassen.

Werne

, 25.11.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einige große Erfolge hat Erkan Baslarli mit der IG Bönen in den letzten Jahren gefeiert. Von der Kreisliga A legte der Verein in zwei Jahren einen direkten Durchmarsch in die Landesliga hin. An den beiden Meisterjahren war der ehemalige Spieler von Eintracht Werne und des Werner SC mit seinen Toren maßgeblich beteiligt und stand regelmäßig in der Startelf.

In seiner dritten Saison ist das nun nicht mehr so. Der 29-Jährige drückte zuletzt regelmäßig die Ersatzbank und wurde teilweise sogar in die zweite Mannschaft versetzt. Den 29-Jährigen macht das sauer: „Ich verstehe das nicht. Das hat sicherlich keine sportlichen Gründe, schließlich ist es ja nicht so als hätten wir andere Stürmer, die aus der Regionalliga kommen und deswegen besser sind.“

Erkan Baslarli: „Das passt doch irgendwie nicht“

Und auch an seiner Trainingsbeteiligung kann es laut eigenen Aussagen des Stürmers eigentlich nicht liegen: „Ich war in den letzten vier, fünf Wochen immer regelmäßig beim Training. Und dann spiele ich in der zweiten Mannschaft, das passt doch irgendwie nicht.“

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Aus der für ihn unbefriedigenden Hinserie macht Erkan Baslarli keinen Hehl. Auch zu einem möglichen Wechsel äußert sich der 29-Jährige jetzt: „Ich bin Papa geworden, mein Sohn ist sonntags auch immer wieder mal am Platz. Der soll mich dann nicht auf der Bank sitzen, sondern stattdessen auf dem Spielfeld Tore schießen sehen.“ Angebote habe er bereits von einigen Vereinen bekommen, mit der Entscheidung wolle er sich aber noch bis zur Winterpause Zeit lassen, erklärt der 29-Jährige.

Eigentlich hat sich Erkan Baslarli wohlgefühlt bei der IG Bönen

Aber trotz der zuletzt für ihn schwierigen Phase: Wohl gefühlt hat sich Erkan Baslarli bei der IG Bönen eigentlich schon, macht er deutlich. „Ich habe mich gut verstanden mit meinen Mitspielern und auch mit dem Vorstand. das war alles kein Problem“, so der 29-Jährige. Nur die aktuelle sportliche Situation sei für ihn einfach sehr schwierig, betont er.

Ein Ende seiner sportlichen Karriere ist für den 29-Jährigen trotz der aktuellen Schwierigkeiten noch lange nicht in Sicht: „Ich bin absolut geil auf Fußball. Ich stehe jeden Morgen auf und habe richtig Bock zu spielen. Das soll beim neuen Verein dann auch wieder noch besser werden.“

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