Erste Niederlage nach zwei Jahren: Darum verliert der SV Herbern nie zuhause auf Kunstrasen

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Die Pleite des SV Herbern gegen Rödinghausen beendete nicht nur die Träume im Westfalenpokal. Auch eine Serie riss: Die Herberner verloren erstmals seit zwei Jahren zuhause auf Kunstrasen.

Herbern

, 25.11.2019, 19:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war eine deftige 0:5-Niederlage, die die Landesliga-Fußballer des SV Herbern gegen die Regionalligamannschaft des SV Rödinghausen hinnehmen musste. Dennoch musste Herberns Trainer Holger Möllers nach dem Spiel etwas schmunzeln: „Vielleicht brauchte es einfach einen Regionalligisten, damit wir mal wieder zuhause auf Kunstrasen verlieren.“

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Mit dieser Aussage hatte der Herberner Trainer nicht unrecht: Fast zwei Jahre ist es her, dass der SV Herbern zuletzt auf dem heimischen Kunstrasen in einem Pflichtspiel verlor. Die letzte Niederlage auf der Anlage am Siepenweg gab es am 24. November 2017 im Kreispokal gegen den FC Gievenbeck. Bei allen Heimpleiten danach spielten die Herberner auf dem Rasenplatz am Vereinsheim.

Der Kunstrasen ist die gewohnte Umgebung für die Herberner

„Ich glaube, da gibt es für uns mehrere Gründe“, analysierte Holger Möllers die starke Serie seiner Mannschaft. Einer davon: die Trainingsbedingungen des Landesligisten. Dreimal in der Woche trainiert Holger Möllers mit seiner Mannschaft - und das immer auf dem Kunstrasen. „Da sind die Jungs dran gewöhnt und fühlen sich dann auch einfach am wohlsten“, ist sich der Trainer sicher.

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Aber nicht nur durch das regelmäßige Training, auch für die Art des SV Herbern, Fußball zu spielen, ist der Kunstrasenplatz von Vorteil, erklärt Holger Möllers: „Das kommt uns in unserer Art einfach entgegen. Wir wollen den Ball laufen lassen und auch Kurzpassspiel einsetzen. Das geht auf dem Kunstrasen einfach am Besten.“

Rasenplätze waren auch auswärts eine Schwierigkeit

Am Anfang war das für die Herberner auch auswärts eine Schwierigkeit, erklärt Möllers: „Wir haben da auf Biegen und Brechen versucht, unser Kurzpassspiel durchzusetzen. Da konnte der Gegner sich dann irgendwann drauf einstellen und dem entgegenwirken.“ Mittlerweile habe seine Mannschaft aber ihr Spiel auf einem Rasenplatz ein bisschen verändert. „Das ist jetzt nicht mehr so leicht auszurechnen wie früher“, so der Trainer.

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Doch trotz der starken Serie auf Kunstrasen: Auch die nächsten Heimspiele auf Rasen werden für die Herberner wieder kommen. Zuletzt hatte der Landesligist gegen den TuS Altenberge am 13. Oktober auf dem Rasenplatz gespielt. Und auch das Spiel gegen den SV Dorsten-Hardt am kommenden Sonntag soll dort angepfiffen werden.

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„Zuletzt haben es die Wetterbedingungen einfach nicht hergegeben, wir haben uns nicht davor gedrückt“, erklärt Holger Möllers. „Aber der Verein sieht uns natürlich auch gerne auf Rasen und auch für uns hat es da eine ganz besondere Atmosphäre.“

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