Ex-Herbern-Spieler Dennis Idczak: „Die Landesliga 4 ist spielerisch besser als die drei“

rnFußball: Landesliga

Bis zum Sommer war Dennis Idczak Spieler des SV Herbern. Etwas widerwillig verließ er den Landesligisten - und ist nun in Hilbeck erfolgreich. Seinem Ex-Verein traut er trotz der starken Liga viel zu.

Herbern

, 11.11.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei Jahre lang gehörte Dennis Idczak zum Kern des SV Herbern. Er war ein fester Bestandteil der Mannschaft und fühlte sich pudelwohl - dennoch verließ er den Fußball-Landesligisten im Sommer. Zu wenig Zeit fürs Training war ausschlaggebend dafür, dass sich der 27-Jährige dem SV Hilbeck in der Landesliga-Staffel 3 anschloss.

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Ein bisschen hat er damit gerechnet, mit seinem neuen Verein gegen den Abstieg zu kämpfen, gibt Dennis Idczak zu: „Das war in Hilbeck in den letzten Jahren immer so. Aber wir haben ja jetzt einige Neue - das scheint sich ausgezahlt zu haben.“

Denn in Hilbeck läuft es derzeit rund. 15 Punkte aus acht Spielen holte die Mannschaft. Das bedeutet Rang vier und der direkte Anschluss zur Tabellenspitze. Dennoch stapelt Dennis Idczak tief: „Es sind noch so viele Spiele bis zum Ende der Saison. Da gibt es einige starke Teams.“

Allerdings: Die Mannschaften in der Landesliga 4, in der der SV Herbern spielt, schätzt Idczak stärker ein. „Bei uns in der Liga ist es kämpferisch vielleicht etwas stärker. Aber man kann ganz klar sagen: Das spielerische Niveau ist in der Landesliga 4 besser“, urteilt er.

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Auch wenn er jetzt nicht mehr in dieser Liga spielt: Nach wie vor verfolgt er die Entwicklung in Herbern. Besonders mit Marcel Scholtysik hat er einen engen Kontakt. „Wir waren diese Woche noch zusammen laufen - schließlich haben wir sowieso beide einen Laufplan von unseren Trainern bekommen. Da hält man sich dann natürlich auf dem Laufenden, was in Herbern so passiert“, erklärt er.

Der SV Herbern ist laut Dennis Idczak „eine Top-Mannschaft“

Trotz der starken Liga traut er seiner ehemaligen Mannschaft einiges zu. „Die haben einen hervorragenden Kader - man muss sich mal angucken, wer da auf der Bank sitzt. Das sind Spieler, die in anderen Mannschaften auf jeden Fall in der Startelf stehen würden“, sagt Dennis Idczak begeistert. „Die sind auf jeden Fall eine absolute Top-Mannschaft.“

Die hoch eingeschätzte IG Bönen, vermeintlich der Top-Favorit der Liga, schätzt der 27-Jährige nicht ganz so stark ein wie viele andere. „Ich glaube, die Mannschaft ist noch nicht so weit aufzusteigen“, sagt er. „Außerdem sind da einige Spieler, mit denen ich schon früher in Rhynern gespielt habe. Klar, die können schon zocken, aber ich glaube, die sind auch schlagbar.“

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Aber bei aller Qualität in den unterschiedlichen Mannschaften: Dass in diesem Jahr noch Fußball gespielt wird, glaubt Dennis Idczak nicht: „Ich denke, dass wir erst im nächsten Jahr wieder anfangen.“ Von der Pause ist er bereits jetzt genervt: „Das ist ja ein bisschen wie eine Droge - einem fehlt dieser Ausgleich total. Ich hoffe einfach, dass wir so schnell wie möglich starten können.“

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