Fabian Vogt vom SV Herbern pendelt zu Fuß zwischen Lockdown und Lockerungen

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Fabian Vogt spielt normalerweise beim SV Herbern. Aktuell wird dort noch nicht trainiert - der Mittelfeldspieler hätte aber ohnehin wohl nicht mitmachen können. Er kommt aus dem Kreis Warendorf.

Herbern

, 28.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Coronaverordnungen wurden gelockert. Sportvereine haben nun wieder die Möglichkeit, sich langsam an den Trainingsalltag zu gewöhnen. Bei vielen Vereinen war die Freude über die wiederbekommende Freiheit groß. Auch in Herbern und Werne darf wieder Kontaktsport betrieben werden. Schaut man im Moment ein paar Kilometer weiter östlich in den Kreis Warendorf, dann sieht man, wie schnell diese Freiheiten wieder genommen werden können.

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Nach dem Coronaausbruch in der Gütersloher Firma Tönnies, sind im Kreis Gütersloh und Warendorf die Lockdownbestimmungen wieder eingetreten. Es darf nicht mehr im Verein trainiert werden und die Kontaktbeschränkungen haben wieder Bestand.

Wenige Veränderungen im Leben von Fabian Vogt

SV Herberns Landesliga-Spieler Fabian Vogt ist von dem erneuten Lockdown betroffen. Er wohnt in Drensteinfurt. Er berichtet von wenigen Veränderungen. „Ich gehe weiterhin normal zur Arbeit wie jeden Tag. Bis auf die erneuten Kontaktbeschränkungen, hat sich wenig an meinem Alltag verändert“, erklärte Vogt. Das Training mit dem SV Herbern verpasst er im Moment nicht: „Das liegt aber daran, dass wir noch nicht offiziell trainieren.“

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Von dem erneuten Lockdown ist er ein bisschen genervt und auch die Beschränkungen seien etwas zu streng. „Ich wohne am äußersten Rand von Drensteinfurt und laufe quasi jeden Tag zu Fuß nach Bockum-Hövel. In ein paar Minuten bin ich da. Und dort ist alles erlaubt. Das ist natürlich schon etwas fragwürdig und komisch, da die Distanz zwischen der Lockdownzone und den anderen Bestimmungen für mich sehr gering ist“, so Vogt.

Dennoch, so sagt er habe er vollstes Verständnis für das Konzept der Regierung. „Man kann das verstehen. Es schränkt mich auch nicht zu sehr ein. Das Ende ist dieses Mal auch absehbarer als die anderen Monate zuvor“, so Fabian Vogt entspannt.

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