Falsche Einstellung der LippeBaskets wird von den Iserlohn Kangaroos bestraft

LippeBaskets

Die LippeBaskets werden im Spiel gegen die Iserlohn Kangaroos für ihre schwache Verteidigung und fehlenden Einsatz bestraft. Sie verlieren zum Abschluss der Hinrunde deutlich 80:98.

von Isabell Michalski

Werne

, 11.01.2020, 13:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Christian Dreißig konnte die Niederlage der LippeBaskets nicht verhindern.

Christian Dreißig konnte die Niederlage der LippeBaskets nicht verhindern. © Michalski

Es sollte nicht sein für die LippeBaskets. Obwohl sich das Team von Christoph Henke teils sehr ambitioniert und auch nach deutlichen Rückständen Moral bewies und sich herankämpfte, war die Offensive der Kangaroos am Freitagabend besser eingestellt als die Werner Verteidigung. Christoph Henkes Team ließ besonders Aggressivität vermissen.

2. Regionalliga (2)

Iserlohn Kangaroos – LippeBaskets

98:80 (33:24, 23:20, 18:20, 24:16)

Ausgangspunkt für die höchste Saisonniederlage war sicherlich ein defensiv besonders schwaches erstes Viertel, indem gleich 33 Punkte hingenommen worden mussten. Zwar zeigten sich die Hausherren sicher von der heimischen Dreipunktelinie und trafen in der ersten Halbzeit neun Dreier, jedoch stimmte bei den LippeBaskets ebenso die Verteidigung unter dem Korb nicht. Dieser zu Beginn eingefahren Rückstand bewies sich im weiteren Verlauf der Partie trotz einiger guter Phasen der LippeBaskets als zu groß, um Iserlohn noch einmal gefährlich zu werden.

Obwohl ein ganz starker Zwischenspurt nach 28 Sekunden im zweiten Viertel begann und ein kleiner Umbruch im Spiel der Werner stattfinden zu können schien, reichte es für die LippeBaskets nicht. Werne kämpft sich langsam ran nach einem unsportlichen Foul folgten zwei erfolgreiche Freiwürfe von Janne Bromisch. Im nächsten Angriff ein starker Zug zum Korb von Lukas Mersch zum 28:33. Die gute Aufholjagd nahm immer mehr Form an nach ein Ballgewinn, den Janne Bromisch verwandelte. Als Christian Dreißig nach einer schönen Bewegung vorbei an seinem Gegenspieler zog und zum 33:33 ausglich, standen kurzzeitig alle Zeichen auf null. Doch nach der kurzen brillanten Phase zeigten die Hausherren ihr ganzes Können. Nicht nur die stark aufspielenden Akteure, die normalerweise zum Team der zweiten Bundesliga gehören, zeigten ihre Stärke. Das gesamte Iserlohner Team zeigte gelungene Aktionen und punktete alleine bis zur Halbzeitpause mit 56 Punkten.

Auch nach dem Seitenwechsel konnten Werner den Kangaroos oft zu wenig entgegensetzen. Zwar sahen die mitgereisten Werner Zuschauer einige gelungene Aktionen ihrer LippeBaskets, jedoch bewegten sich die Gastgeber immer wieder clever in die freien Räume der Werner, sodass Spieler frei unter dem Korb zum Abschluss kamen. Verfehlte ein Ball sein Ziel, so waren es meist die Iserlohner Spieler, die zum Rebound bereit waren.

Für Christoph Henke war die erste deutlicherer Niederlage zum Abschluss der Hinserie kein Beinbruch. „Wir haben 70:62 verkürzen können. Im dritten Viertel war es so, wie man das ganze Spiel hätte angehen müssen. Verdiente Niederlage, höchste Niederlage, die wir in dieser Saison hinnehmen mussten“, sagte Christoph Henke nach der Partie.

LBW: Widey (11), Tilkiaridis (5/1), Grudev, Brinkmann, Rospek (14), Mersch (13), Bromisch (10), Rupprecht (4), Dreißig (12), Barkowski, Brüggendieck, Meinert (11/2)

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