Frank Große-Budde startet in seine letzte Rückrunde mit den Damen des SV Herbern

rnFußball: Frauen-Landesliga

Frank Große-Budde hat mit den Landesliga-Damen des SV Herbern bereits einige Erfolge erreicht. In seinen letzten Spielen an der Seitenlinie will er nun noch ein wichtiges Ziel erreichen.

Herbern

, 21.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Sommer ist es genau zwei Jahre her, dass die Damen des SV Herbern unter Frank Große-Budde den historischen Aufstieg in die Landesliga geschafft hatten. Eigentlich war der Trainer schon nach dem großen Triumph abgetreten, im vergangenen Sommer dann aber wiedergekommen, um sein altes Team zu unterstützen.

Schon zu Beginn seiner zweiten Amtszeit war klar - Große-Budde bleibt nur für ein Jahr Trainer bei den Blau-Gelben. Für ihn bricht nun also die letzte Saisonhälfte als Coach der Landesliga-Fußballerinnen an. „Momentan denke ich da noch gar nicht dran“, sagt der Trainer.

Denn bevor er geht, hat Große-Budde mit seiner Mannschaft noch ein Ziel: den Klassenerhalt. Zwei Punkte stehen die Herbernerinnen aktuell vor den Abstiegsplätzen. Zudem hagelte es zuletzt einige deutliche Niederlagen. „Mir war schon lange klar, dass es schwer wird“, so Große-Budde über die aktuelle Situation. „Aber wir werden kämpfen.“

„Was vorher gefehlt hat, war in der Vorbereitung viel besser“

Besonders die gute Vorbereitung in der Winterpause macht dem erfahrenen Trainer Hoffnung. „Das, was vorher gefehlt hat - Trainingsbeteiligung, Einsatz, Fitness - war in der Vorbereitung alles viel besser. So macht es auch endlich wieder Spaß, mit den Mädels zu trainieren“, freut sich Große-Budde.

Besonders auf die Fitness hatten die Landesliga-Frauen in der Winterpause viel Wert gelegt. Die kontinuierliche Arbeit spiegelte sich zuletzt auch in den Testspielen wieder. Gegen den Bezirksligisten PSV Bork zeigten die Damen zuletzt einen überzeugenden 5:0-Sieg.

Wenn es dann aber am Sonntag im Nachholspiel gegen den SuS Concordia Flaesheim um Punkte geht, ist die Situation wieder eine ganz andere, weiß Große-Budde: „Wir müssen jetzt liefern. Nach der Vorbereitung weiß man nie genau, wo man steht, weil es in der Liga immer anders ist.“

Mit Flaesheim treffen die Herberner Damen am Sonntag aber auf einen Gegner, der zumindest vor der Winterpause auf Augenhöhe war. Nur zwei Punkte mehr hat der Gegner als die Herbernerinnen aktuell auf dem Konto. „Ich habe versucht, Flaesheim zu beobachten“, sagt Große-Budde. „Aber die haben wenige Spiele gemacht, da war es schwierig, ein Bild von ihnen zu bekommen.“

Ziel sei es nun aber, die ersten paar Liga-Spiele gut zu absolvieren. „In meiner Fußball-Laufbahn ging es meistens eher bergauf als bergab“, sagt Frank Große-Budde. „Es wäre schön, wenn das auch in meinem letzten Jahr so bleiben würde.“

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