Frederic Meinert arbeitet mit dem verletzten Cajus Cramer am Comeback

Hilfe vom TVW-Teamkollegen

Cajus Cramer (19) und Frederic Meinert (24) sind die beiden Anführer beim Basketball-Oberligisten TV Werne. In dieser Saison standen die beiden Flügelspieler erst eine Halbzeit gemeinsam auf dem Feld. Cramers Kreuzbandriss verhinderte weitere Einsätze. Zusammen arbeiten beide an Cramers Comeback.

WERNE

von Juri Kollhoff

, 26.03.2014, 18:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Frederic Meinert arbeitet mit dem verletzten Cajus Cramer am Comeback

Cajus Cramer (r.) gehört mit 18 Jahren schon zu den etablierten Spielern im Team des TV Werne.

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Cramer trainiert schon wieder am Ball, muss die harten Zweikämpfe aber noch meiden. "Ein bisschen Angst habe ich noch. Das ist Kopfsache. Wenn ich von links zum Korbleger hochgehe, lande ich oft automatisch mit dem verkehrten Bein", sagt Cramer. Das sei anfangs noch ganz normal. Er läge trotzdem super im Zeitplan. Größere Rückschläge habe er bisher nicht hinnehmen müssen. Lediglich nach längeren Laufeinheiten habe sein Knie etwas geschmerzt. "Ich bin dann auch nicht so einer, der die letzten Meter auf der Runde ganz locker austrabt", erzählt der ehrgeizige Cramer. Auch hier hat sein Teamkollege Meinert den richtigen Ratschlag parat. "Wenn Schmerzen auftreten, muss man die Intensität natürlich erst einmal wieder mindern. Da musste ich ihm auch schon etwas den Wind aus den Segeln nehmen", sagt der angehende Physiotherapeut. Bremsen musste er seinen Teamkollegen auch bei dem Gedanken an ein vorzeitiges Comeback zum letzten Heimspiel Anfang Mai. "Cajus hat großen Ehrgeiz. Er kann es schaffen, in dieser Saison noch ein paar Minuten zu spielen. Die Frage ist nur, ob das sinnvoll ist", erklärt Meinert. "Wir müssen sehen, wie sich sein Knie in den kommenden Wochen schlägt. Wir dürfen da nichts überstürzen." Cramer vertraut ihm komplett. Genauso wie das ganze Team.

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"Fast alle sind schon einmal zu mir gekommen. Eine Diagnose darf ich nicht stellen, aber ein bisschen helfen kann ich schon. Ich selbst profitiere ja auch davon und sammle wichtige Praxiserfahrungen. Wenn es etwas Ernsteres ist, schicke ich die Jungs natürlich zum Arzt", sagt Meinert. Sein Trainer Jens König sei der Einzige aus dem Team, der noch nicht zu ihm gekommen sei, scherzt er.

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