Handball: Der TV Werne erntet Respekt aus Hamm

WERNE Mit der Partie beim ASV Hamm (Sonntag, 18. Januar, 17 Uhr) beginnt für die Verbandsliga-Handballerinnen des TV Werne die Rückrunde. Platz sechs steht nach den ersten elf Partien zu Buche. "Eine tolle Bilanz", attestiert Trainerin Beate Przybilla ihrer Mannschaft. Und beim Blick auf die Tabelle offenbart sich sogar noch Steigerungspotenzial.

von Von Felix Guth

, 16.01.2009, 17:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Michi" Steinhoff (l.) war eine der herausragenden Spielerinnen in der vergangenen Partie gegen Kierspe-Meinerzhagen. Auf ihre Tore hofft der TV Werne auch in Hamm.

"Michi" Steinhoff (l.) war eine der herausragenden Spielerinnen in der vergangenen Partie gegen Kierspe-Meinerzhagen. Auf ihre Tore hofft der TV Werne auch in Hamm.

Etwa durch die Partie beim ASV am Sonntag, der nur einen Punkt besser ist als Werne. Aus der Nachbarstadt - wo die Damen sich an der professionellen Organisation eines Zweitligisten erfreuen - sind deshalb respektvolle Töne zu vernehmen.

Der Start ins neue Jahr verlief mit dem mühsamen Heimerfolg über Kierspe-Meinerzhagen allerdings holprig. "Da haben wir das Handballspielen in der zweiten Halbzeit völlig eingestellt", sagt Przybilla. Dies dürfte gegen die in dieser Saison erst dreimal bezwungenen Hammerinnen nicht reichen. Einige TV-Spielerinnen wirkten zum Jahresauftakt noch nicht ganz wach.

Dafür zeigte das Team aber auch, dass es nicht zu Unrecht unter den besten Sechs der Verbandsliga steht. Auffällig: Die Werner Damen reagierten prompt auf taktische Anweisungen von Trainerin Przybilla. Und wenn das Leder lief, dann lief es richtig. Unter den 22 Treffern gegen den Abstiegskandidaten waren einige äußerst sehenswerte.

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