Heimspiele für Stockum und Herberns Reserve

Fußball: Kreisliga

In der Kreisliga A2 Münster reist der Werner SC II am Sonntag zu SW Havixbeck, die Reserve das SV Herbern empfängt derweil den SV GS Hohenholte. In der Kreisliga A1 Unna/Hamm tritt Eintracht Werne beim Schlusslicht VfK Nordbögge an, der SV Stockum hat den TuS Uentrop zu Gast.

WERNE/STOCKUM/HERBERN

, 04.03.2016, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
WSC II gegen SV Herbern.

WSC II gegen SV Herbern.

Fußball-Kreisliga A2 Münster

SV Herbern II – SV GS Hohenholte (So, 13 Uhr, Siepenweg, 59387 Ascheberg)

Es läuft nicht rund beim SV Herbern II. Weder in der Hinserie noch in der jungen Rückrunde. Das gibt der Coach des Fußball-A-Ligisten unumwunden zu. Aber Timy Schütte spekuliert darauf, dass jetzt mit dem SV GS Hohenholte ein Gegner kommt, der seiner Truppe liegt. „Gegen Mannschaften von oben sehen wir oft besser aus“, so Schütte.

Hohenholte ist Tabellendritter, Herbern Zwölfter. Punktemäßig ist der SVH noch nicht abgeschlagen. Platz sieben ist nur drei Punkte entfernt. Aber: „Wir sollten den Blick nach unten richten, den Vorsprung auf die Abstiegsränge vergrößern. Dann können wir nach oben schauen“, so Schütte. Gegen Hohenholte sind Henrik Schmidt (Zerrung) und Ramon Lutter nicht dabei. Lutter fällt mit einem Bandscheibenvorfall die komplette Saison aus. Der Einsatz von Michael Aschoff ist fraglich. 

SW Havixbeck – Werner SC II (So, 15 Uhr, Althoffsweg 41, 48329 Havixbeck)

Personell drückt der Schuh bei der Reserve des Werner SC. Der Zeitpunkt dafür könnte jedoch ungünstiger kaum sein. Denn am Sonntag müssen die Werner bei SW Havixbeck antreten. Einer jungen Mannschaft, die den Anschluss zum Mittelfeld sucht. „Für Havixbeck ist das ein ganz, ganz wichtiges Spiel. Für uns aber auch“, sagt WSC-Trainer Thomas Matuschek. Gewinnt seine Elf, hat die WSC-Reserve elf Zähler Vorsprung auf Havixbeck.

Verliert Matuscheks Team, verkleinert Havixbeck den Rückstand auf fünf Zähler. „Und dann könnte es in dieser ausgeglichenen Liga nochmal ungemütlich werden“, so Matuschek. Sein Team müsse über Kampf, Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit überzeugen. Von Vorteil für die WSC-Reserve am Sonntag ist: Unter Druck steht Havixbeck, nicht der WSC. 

Kreisliga A1 Unna/Hamm

VfK Nordbögge – Eintracht Werne (So, 15 Uhr, Meereweg 1, 59199 Bönen)

Wird die Partie beim Schlussslicht VfK Nordbögge zum Schlüsselspiel für Eintracht Werne? Ausgeschlosssen ist das nicht. Zwar ging das Hinspiel mit 4:0 deutlich an die Elf von Trainer Jörg Fiebig, doch die ersten Leistungen nach der Winterpause lassen die Eintracht-Kicker nur mäßig euphorisch in die Partie beim Tabellenletzten gehen.

„Wir sollten langsam in die Erfolgsspur zurückkehren“, so Fiebig. Und ergänzt: „Wir haben bislang noch keine Glanzleistung abgeliefert. Und Nordbögge ist eigentlich ein Gegner, den man schlagen muss.“ Allerdings sollte man das Schlusslicht in der jetzigen Situation auch nicht abschreiben. „Wenn wir das Spiel auf die leichte Schulter nehmen, werden wir Probleme kriegen“, so Fiebig. Verzichten muss er am Sonntag auf Dominik Obrenovic (gebrochene Nase) und Sadik Zengin. Ein Fragezeichen steht zudem hinter den Einsätzen von Mario und Martin Martinovic.  

SV Stockum – TuS 46/68 Uentrop (So, 15 Uhr, Sportanlage Stockum (Ascheplatz), Werthweg, 59368 Werne-Stockum)

Nach der Zwangspause am vergangenen Spieltag, die Partie beim VfL Mark musste abgesagt werden, greift der SV Stockum wieder ins Geschehen der Fußball-Kreisliga A ein. Zu Gast bei den Stockumern ist der Tabellenzweite TuS Uentrop. An das Hinspiel hat SVS-Coach Ralf Gondolf zwiegespaltene Erinnerungen. Es sei das bislang beste Saisonspiel gewesen. Nur das Ergebnis habe nicht gestimmt – 0:2. „Die Mannschaft hat sich aber gefestigt, trotz der vielen Abgänge. Diesmal wollen wir uns gegen Uentrop belohnen“, so Gondolf.

Sein Team hat die Chance, bis auf einen Zähler an den TuS heranzukommen. Wichtig dafür wäre es, Uentrops Ercan Taymaz aus dem Spiel zu nehmen. Mit 30 Treffern führt dieser die Torschützenliste an. Wieder im Kader beim SVS sind Thorben Lupp, Lars Zimmer, Nils Bußkamp und Dominik Kozlik. Für Zakaria Slimani und André Gayda kommt ein Einsatz wohl noch zu früh. 

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