Henrik Pollak will beim WSC kämpfen: „Der Gedanke vom Wechsel ist schnell verflogen“

rnWerner SC

Henrik Pollak hat in der vergangenen Saison keine einzige Einsatzminute für den Werner SC in der Landesliga gehabt. Da kam der Gedanke an einen Wechsel durchaus auf, verflog aber fast direkt wieder.

Werne

, 30.06.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wöchentlich hat Trainer Lars Müller beim Fußball-Landesligisten Werner SC die Qual der Wahl auf der Torhüterposition. Mit Jorma Hoppe, Manuel Linke und Henrik Pollak hat der Werner SC gleich drei sehr gute Torleute zur Verfügung. Aber nur einer steht im Tor, meist ist nur ein zweiter im Kader - der dritte muss dann von außen zuschauen.

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In der vergangenen Saison traf die Rolle des Zuschauers meist Henrik Pollak. Keinen einzigen Einsatz absolvierte er in der Landesliga-Mannschaft, lediglich ein paar Mal durfte er als zweiter Mann auf der Bank Platz nehmen. Keine allzu positive Bilanz für einen jungen Fußballer.

Henrik Pollak: „So viel Spielzeit wie möglich ist das Ziel“

„Natürlich will man immer spielen, dafür hängt man sich ja auch im Training rein“, weiß er auch selbst. „So viel Spielzeit wie möglich ist das Ziel.“ Dass er das in der vergangenen Spielzeit nicht erreicht hat, ist ihm bewusst, bringt ihn aber nicht von seiner Motivation ab. „Es macht trotzdem Bock, hier zusammen mit den Jungs zu spielen“, sagt er.

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Deswegen war auch bei Hendrik Pollak die Freude groß, als vor einigen Wochen das regelmäßige Training beim Werner SC wieder begann. „Es ist schon gut, mal wieder gegen den Ball zu treten und die Jungs wiederzusehen. Das hat einem schon gefehlt“, erzählt er.

Allerdings: Die Möglichkeit, sich zur neuen Saison einen neuen Verein mit einer besseren Chance auf Spielzeit zu suchen, hat Henrik Pollak ebenfalls im Kopf gehabt. „Das habe ich aber schnell wieder verworfen“, sagt er. „Mit den Jungs macht es einfach Spaß.“

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Das ist für ihn auch der Hauptgrund für den Verbleib und den Erfolg des Werner SC in der vergangenen Spielzeit. „Wir sind ein super Team, das echt gut zusammenhält. So haben wir in der letzten Saison auch einige Mannschaften geschlagen“, so Pollak.

Für die neue Saison sieht sich Pollak nicht als Nummer drei hinter Jorma Hoppe und Manuel Linke. „Die anderen beiden Jungs sind auch wirklich super, wir verstehen uns gut“, sagt er. „Lars hat immer gesagt, dass wir alle eine Chance haben und er uns alle für gute Torhüter hält. Es ist also schon irgendwo ein Konkurrenzkampf.“

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