Herbern legt beim SV Deuten die Richtung fest

Fußball: Landesliga

Den Landesliga-Fußballern des SV Herbern steht laut Trainer Holger Möllers ein „richtungsweisendes Spiel“ bevor. Gegen den SV Rot-Weiß Deuten wird sich für Herbern entscheiden: Können sie nach dem 22. Spieltag gelöst den restlichen acht Saisonspielen entgegenblicken? Oder müssen sie im Saisonfinale um den Klassenerhalt kämpfen?

HERBERN

, 24.03.2017, 16:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ahmed Schett (l.) empfahl sich gegen Beckum mit einer guten Leistung auch für das Duell gegen Deuten.

Ahmed Schett (l.) empfahl sich gegen Beckum mit einer guten Leistung auch für das Duell gegen Deuten.

Fußball, Landesliga 4 SV RW Deuten – SV Herbern Sonntag, 26. März, 15 Uhr, Weseler Str. 327, 46286 Dorsten

„Das Spiel ist richtungsweisend und entscheidet, ob wir nochmal unten reinrutschen oder die Abstiegsplätze auf Abstand halten“, sagte Möllers zwei Tage vor dem Spiel. Noch trennen Herbern fünf Punkte von Deuten auf Rang 14 mit 21 Punkten. „Gefühlt haben sie seit der Winterpause regelmäßig gepunktet“, sagte Möllers. Aber eben nur gefühlt: Zwei Siegen im alten Jahr gegen Senden und Coesfeld folgte zwar noch ein 2:1-Erfolg gegen Dülmen im Februar, aber danach verloren die Rot-Weißen drei Mal in Folge. Auch wenn es zuletzt beim 2:3 gegen Ahaus und beim 1:2 gegen Nottuln knapp war.

Die Herberner dürften Deuten noch in schlechter Erinnerung haben: In der Hinserie verlor der SVH zu Hause 2:3 gegen die Dorstener. „Das war unser schlechtestes Saisonspiel. Da dachten einige, dass sie nach dem 2:2 in der Woche zuvor gegen Beckum schon weiter wären“, erinnert sich Möllers.

Im Rückspiel setzt er darauf, dass Deuten mit einem Punkt nicht zufrieden sein kann und attackieren wird. „Das liegt ihnen eigentlich nicht so“, setzt Herberns Trainer darauf, dass sein Team kontern und schnell ins Umschaltspiel kommen kann. „Da sind wir bekanntermaßen nicht so schlecht drin“, sagte Möllers, der zwingend einen Rückstand vermeiden will. Denn kontern, das könne auch Deuten.

Dessen Trainer Frank Frye erwartet eine „eklige“ Truppe: „Herbern hat bis auf Beckum acht Spiele in Folge nicht verloren. Gewinnen die nicht, holen sie wenigstens einen Punkt“, beschreibt Frye den Herberner Charakter.

Wieder in der ersten Elf wird Oscar Cabrera stehen, der bei der 0:1-Niederlage in der Vorwoche gelbgesperrt zuschauen musste. Wer dafür auf die Bank muss, wollte Möllers erst nach dem Abschlusstraining entscheiden.

Auch Philipp Dubicki wird nach Verletzung, wie schon gegen Beckum, zumindest im Kader stehen. „Dass Dubicki fit ist, heißt nicht, dass Nils Venneker aus der Aufstellung fällt“, sagte Möllers. Venneker habe sich festgespielt und zeige auch im Training konstant gute Leistungen.

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