Herberns Reserve-Trainer Daniel Heitmann: „Wir sind aktuell absolut über dem Soll“

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Die Reserve des SV Herbern steht aktuell in der Kreisliga A auf dem siebten Tabellenplatz. Wenn es nach Trainer Daniel Heitmann geht, könnte das auch so bleiben, erklärt er im Interview.

Herbern

, 25.02.2020, 11:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als eine der letzten Ligen startet am Sonntag die Kreisliga A2 Münster in die zweite Saisonhälfte. Mit dabei ist auch die Reserve des SV Herbern. Trainer Daniel Heitmann sprach im Interview über eine gelungene Vorbereitung, wenige Tests und die Ziele für den Rest der Saison.

Herr Heitmann, als eine der letzten Mannschaften starten auch Sie mit dem SV Herbern II wieder in die Saison. Sind Sie froh, dass es wieder losgeht?

Absolut. Es war jetzt für uns doch eine ziemlich lange Pause seit dem letzten Pflichtspiel. Mittlerweile haben alle richtig Bock auf Sonntag und wollen, dass es endlich wieder losgeht. Der richtige Wettbewerb ist dann natürlich doch nochmal was anderes als die Testspiele in der Pause.

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Sind Sie denn insgesamt zufrieden mit der Vorbereitung? Immerhin haben Sie insgesamt nur zwei Testspiele gemacht. Da ist es wahrscheinlich schwierig zu wissen, wo man steht.

Ja, das waren natürlich wenige Tests, vor allem weil wir auch beide nicht gewonnen haben. Aber das Gute war bei uns, dass wir eigentlich in nahezu jedem Training über 20 Mann auf dem Feld hatten. Da kann man dann selbst natürlich eine Menge ausprobieren. Außerdem ist es in Testspielen manchmal so, dass man durch die vielen Wechsel eben nicht so viele Erkenntnisse gewinnt. Deswegen bin ich sehr zufrieden mit der Vorbereitung, alle haben gut mitgezogen und waren motiviert.

Wie sieht es jetzt zum Start in die zweite Saisonhälfte im Kader aus? Sind alle fit?

Nicht ganz. Robin Krysiak hatte sich ja beim Davertpokal verletzt, der steigt hoffentlich in dieser Woche wieder ins Training ein. Für Sonntag wird es dann aber natürlich noch nicht reichen. Aber ansonsten sieht es sehr gut aus, auch die, die in den Testspielen was abbekommen hatten, sind wieder dabei. Außerdem hat die Erste am Sonntag spielfrei, da werden wir dann bestimmt noch Unterstützung von oben bekommen.

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Mit Wacker Mecklenbeck trifft Ihre Mannschaft am Sonntag auf den Tabellendritten. Kein einfaches Spiel zum Start, oder?

Wacker Mecklenbeck ist schon eine starke Mannschaft, definitiv. Aber wir haben im Hinspiel gegen sie gewonnen und eigentlich liegen uns solche Teams immer ganz gut. Wir fahren also schon dahin, um auch Punkte mitzunehmen.

Und wenn Sie jetzt mal über Sonntag hinausblicken: Was ist das Ziel für den Rest der Saison?

Wir sind aktuell absolut über dem Soll. Nachdem es im Sommer einen riesigen Umbruch mit acht oder neun Abgängen gab, wurde die Mannschaft total neu zusammengewürfelt. Und da es für die Zweite im letzten Jahr schon eng war, war der Gedanke naheliegend, dass wir uns in diesem Jahr mit dem Abstiegskampf beschäftigen müssen. Dass wir dann jetzt auf dem siebten Rang stehen, ist für unsere Verhältnisse hervorragend.

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