Herberns Runde und Schütte droht Saison-Aus

Fußball: Landesliga

Das Verletzungspech bleibt den Landesliga-Fußballern des SV Herbern auch 2016 treu. Mit Sebastian Schütte und Mondrian Runde droht zwei Leistungsträgern das vorzeitige Saison-Aus. Trainer Christian Bentrup reißen die Ausfälle "ein Riesenloch in die Planungen“.

HERBERN

, 07.02.2016, 16:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herberns Runde und Schütte droht Saison-Aus

Das rechte Knie ist bandagiert – und nach wie vor lädiert. Sebastian Schütte bei seiner Auswechslung gegen Dorsten.

Schütte hatte sich Mitte November beim Herberner Gastspiel in Dorsten verletzt und war eigentlich wieder auf einem guten Weg. Nach dem Testspiel gegen die eigene U 19 klagte er jedoch über Knieprobleme. Ein Arzttermin im Anschluss brachte die niederschmetternde Diagnose. Die Patellasehnen in beiden Knien sind mitgenommen, im rechten Knie ist sie sogar angerissen.

Die Folge: absolutes Sportverbot. Trotz der Diagnose geht Schütte nicht davon aus, dass die Saison für ihn gelaufen ist. „Ich bin mir sicher, dass ich der Mannschaft in der Rückrunde noch mal helfen kann“, sagte der 21-Jährige am Sonntag, 7. Februar, im Gespräch mit unserer Zeitung. Er werde die Verletzung so gut es geht auskurieren, „und dann wieder angreifen“.

Der Leidensweg von Mondrian Runde ist noch ein wenig länger. In der Vorbereitung auf die Saison hatte er sich einen Bänderriss zugezogen. Und gerade in dem Moment, als er sich eigentlich wieder herankämpfen wollte, wird er erneut ausgebremst. Wieder ist es der rechte Knöchel. Und diesmal muss er sogar operiert werden. Anfang März soll der Eingriff vorgenommen werden.

Dass der 25-Jährige dann noch mal angreifen kann, ist unwahrscheinlich. „Mit ein bisschen Glück könnte ich Ende April, Anfang Mai wieder ins Training einsteigen“, sagte Runde gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Der letzte Spieltag der Saison ist der 29. Mai. „Die Verletzung ist extrem ärgerlich“, sagte Runde. Und bitter sei zudem, dass er in den Kampf um den Klassenerhalt wahrscheinlich nicht mehr eingreifen könne.

Auch für Coach Christian Bentrup ist der Ausfall von Schütte und Runde bitter. „Die Ausfälle reißen ein Riesenloch in unsere Planungen“, so Bentrup. Allerdings müssten dann halt die übrigen Spieler in die Bresche springen, um die Ausfälle zu kompensieren. „Ich glaube, dass sich die Jungs voll reinhauen werden“, sagte Runde. Er glaubt an das Potenzial seiner Team-Kollegen.

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