Herberns Sebastian Schütte fällt sechs Wochen aus

Fußball: Landesliga

Der SV Herbern hat am Sonntag nicht nur das Duell gegen den SV Dorsten-Hardt verloren (1:3), sondern auch seinen bisher erfolgreichsten Torschützen Sebastian Schütte (6 Tore). Am Montag diagnostizierten die Ärzte einen Innenbandanriss im rechten Knie und einen Bänderanriss im rechten Sprunggelenk. Im Interview spricht der 21-Jährige über seine Verletzung und die Saison.

HERBERN

, 17.11.2015, 11:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herberns Sebastian Schütte fällt sechs Wochen aus

Herberns Sebastian Schütte (li.) musste im Spiel gegen Dorsten-Hardt mit einer Verletzung ausgewechselt werden.

Wie war die Nacht von Sonntag auf Montag? Katastrophe. Viel geschlafen habe ich nicht. Habe ich mich nach innen gedreht, hat das Sprunggelenk geschmerzt, habe ich mich nach außen gedreht, hat sich das Knie gemeldet. Aber ich hatte ja noch Glück.

Warum? Es hätte ja noch mehr kaputt sein können. Als ich Montagmorgen um 8 Uhr zum Arzt gegangen bin, hatte ich Schiss, dass die Verletzung schlimmer ausfallen würde. Jetzt muss ich sechs Wochen pausieren.

Wie kam es zu der Verletzung? Ich habe einen langen Ball von Dennis Hölscher aus der Luft gepflückt und wollte den Ball am Keeper vorbeilegen. Der kam aber noch dran und ist dann auf mein Bein gefallen. Ich habe sofort gemerkt, dass es nicht weitergeht.

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In der 35. Minute mussten Sie runter. Haben Sie sich das Spiel noch zu Ende angeguckt? In der Halbzeit bin ich in die Kabine gehumpelt, 15 Minuten vor dem Ende war ich wieder da. Es war unglaublich, dass wir uns das Spiel noch aus der Hand haben nehmen lassen.

Warum? Wir hätten längst 2:0 oder 3:0 führen müssen. Dann bekommen wir einen Doppelschlag vor der Halbzeit und verlieren das Spiel.

Ist der SV Herbern im Abstiegskampf angekommen? Nach oben brauchen wir bestimmt nicht mehr zu gucken. Wir liegen ja nur einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz.

Ist das allen klar? Natürlich. Wir müssen jetzt gegen Coesfeld und Roxel unbedingt punkten und im neuen Jahr dann richtig angreifen. Unser erstes Ziel ist es, die Abstiegsplätze weit hinter uns zu lassen.

Wie kann eine Mannschaft, die in der vergangenen Saison noch Dritter wurde, so abstürzen? Wir hatten in der vergangenen Saison einen Lauf. Es haben Dinge geklappt, die sonst nicht funktionieren. Das ist jetzt alles weg. Aber ich bin mir sicher, dass wir da unten schnell rauskommen. Wir haben ja eine gute Truppe.

Sicher? Da bin ich mir sehr sicher.

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