Ida Lefering darf ihre Paradestrecke laufen - längere aber nicht

rnLeichtathletik

In der Leichtathletik sind die ersten Wettkämpfe auch für Ida Lefering wieder angesetzt. Ihre Paradedisziplin kann sie dort zwar bestreiten, darüber hinaus wird es aber eng.

Werne

, 17.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass die Trainingspause aufgrund des Coronavirus viel zu lange war, ist für Ida Lefering keine Frage. Über zwei Monate musste die 16-Jährige mit ihrem regulären Training pausieren, konnte statt auf der Bahn nur einige Runden im Stadtwald drehen. Das ist jetzt vorbei.

Jetzt lesen

„Wir sind jetzt seit ungefähr drei Wochen wieder in Coesfeld im Training“, berichtet die 16-Jährige glücklich. Gemeinsam mit ihren Trainingspartnern kann sie wieder Einheiten absolvieren, die sich fast genauso anfühlen wie vor der Pandemie. Aber eben nur fast.

So hat auch Ida Lefering eine Maske natürlich immer dabei. Zwar trainiert die Wernerin weiterhin gemeinsam mit ihren Kollegen - allerdings natürlich auf Abstand. „Wir haben bei den Tempoläufen dann zum Beispiel eine Bahn dazwischen“, erklärt sie.

„Man hatte kein richtiges Ziel vor Augen“

Am Anfang war das Training durchaus ein bisschen ungewohnt, gibt die 16-Jährige zu. Besonders ein Detail habe ihr durchaus gefehlt. „Man hatte, weil es ja keine Wettkämpfe gab, kein Ziel vor Augen. Die Deutsche Meisterschaft sollte zum Beispiel im Juli stattfinden. Und jetzt wusste ja niemand, wann und ob das nachgeholt wird“, so Lefering.

Jetzt lesen

Diesbezüglich gibt es jetzt aber Neuigkeiten. „Ab September sollen wohl wieder Wettkämpfe stattfinden“, erklärt die Läuferin. Auch die Deutsche Meisterschaft der U18 ist dann geplant - sicherlich eins der Saisonhighlights für die junge Werner Läuferin.

Allerdings gibt es auch da nach den jetzigen Vorgaben natürlich Beschränkungen. In der Paradedisziplin der 16-Jährigen, den 800 Metern, gehen deutlich weniger Läufer an den Start. Härter getroffen hat es aber die langen Distanzen ab 1.500 Meter.

Jetzt lesen

„Da sieht es gerade auch so aus, als würden die gar nicht stattfinden“, erklärt die 16-Jährige. Für sie ist das besonders schade, denn: „Eigentlich wollte ich in diesem Jahr die 1.500 Meter und die Hürden ausprobieren. Aber das werde ich dann wohl erstmal nicht machen.“

Für die Wernerin ist das aber erstmal zweitrangig. „Ich bin einfach froh, wenn es dann wirklich wieder los geht. Darauf freue ich mich jetzt schon sehr und das Training ist schon ein guter Anfang“, sagt die 16-Jährige freudig.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt