Individuelle Fehler läuten früh die Niederlage des SV Herbern ein

rnFußball: Landesliga

Der SV Herbern liegt bereits nach 20 Minuten gegen den FC Altenberge mit 1:3 hinten. Diesen Rückstand kann der Landesligist auch nicht mehr aufholen und verliert so das erste Auswärtsspiel der neuen Spielzeit.

Herbern

, 14.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich konnte der SV Herbern mit einem guten Gefühl zum ersten Auswärtsspiel der Saison beim TuS Altenberge fahren. Die Vorbereitung lief gut, das erste Liga-, sowie Pokalspiel wurde gewonnen. Doch der positive Verlauf setzte sich nicht fort und der SV Herbern unterlag mit 1:3 beim ersten Auswärtsspiel der Saison.

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Das Trainerteam hatte die Elf der vergangenen Woche nur auf zwei Positionen verändert. Der wieder genesene Joe Breloh kam für Dennis Närdemann ins Spiel, dazu ersetzte Robin Schmitt den verletzten Kapitän Philipp Dubicki.

Und zu Beginn schienen die Herberner auch die richtige Elf gefunden zu haben. Bereits nach zwei Minuten ging das Team in Führung. Altenberges Felix Kemper brachte den Ball im eigenen Kasten unter. Doch nur zwei Minuten später die Ernüchterung. Jannick Hagedorn stellte auf 1:1 und kurz später traf Felix Kemper nun auf der richtigen Seite zur 2:1-Führung für Altenberge (9.).

Als der Gastgeber in der 20. Minute dann mit 3:1 durch Luca Jungfermann in Führung ging, war die Ernüchterung beim SV Herbern eingekehrt. „Das war die schlechteste Abwehrleistung der letzten zwei Monate“, beschrieb Herberns Co-Trainer Jens Kalpein, der den verhinderten Benjamin Siegert vertrat. „Alle Tore sind aus individuellen Fehlern entstanden, die uns nicht passieren dürfen.“

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Erst in der zweiten Halbzeit wurde der SV Herbern dann deutlich offensiver. „Wir haben dann alles nach vorne ausgerichtet und waren auch die spielbestimmende Mannschaft“, so Kalpein. „Aber Altenberge musste auch nicht mehr. Die haben sich dann natürlich aufs Verteidigen konzentriert und dann ist es auch schwer, gegen so eine Landesligamannschaft zu gewinnen.“

Zwar kamen die Herberner dann auch immer wieder zu Chancen durch die starken Offensivkräfte, aber: „Da haben wir dann an Konsequenz vermissen lassen und so auch verdient verloren.“

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Den Kopf in den Sand stecken will der SV Herbern deswegen natürlich nicht. „Wir werden uns davon nicht umwerfen lassen. Aber man ärgert sich schon, weil man eben weiß, dass es besser geht“, resümierte Kalpein. Die nächste Möglichkeit hat der SV Herbern beim Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Eintracht Ahaus.

SV Herbern: Fenker - Krampe (57. Scholtysik), Schütte (57. Sobbe), Breloh, Just. Schulte, Trapp, Schmitt (78. Hoenhorst), Höring, Lünemann (57. Schwick), Airton

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