Jan Tschernoster auf Platz zwei in Fischeln

Radsport

Erstmals in der noch jungen Saison schaffte Radrennfahrer Jan Tschernoster vom RSC Werne den Sprung aufs Treppchen.

WERNE

30.04.2012, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jan Tschernoster musste in Fischeln alles geben.

Jan Tschernoster musste in Fischeln alles geben.

Nachdem er schon in der letzten Woche mit Platz 33 in Cadolzburg gezeigt hatte, dass seine Formkurve nach oben zeigt, konnte er am Sonntag bei Rund in Fischeln seine erste Podiumsplatzierung in dieser Saison einfahren.Hektische Anfangsphase

Das Rennen begann vom Start weg sehr schnell, so dass bereits nach der ersten, von 26 zu fahrenden Runden auf dem 1,35 Kilometern langen Rundkurs das Feld auseinander gefallen war, Jan Tschernoster konnte sich jedoch vorne halten. Nach der hektischen Anfangsphase lief wieder einiges zusammen, lediglich der Langenhagener Leo Appelt lag noch vor dem Hauptfeld. In dem versuchte der Werner ein hohes Tempo aufrecht zu erhalten. Da von den anderen Fahrern jedoch niemand Interesse daran zeigte, den Ausreißer wieder einzuholen, war es lediglich der Fahrer vom RSC, der im Hauptfeld vernünftige Nachführarbeit leistete.

Attacke aus dem Hauptfeld

Schließlich entschloss er sich, alleine die Verfolgung aufzunehmen und attackierte aus dem Hauptfeld. Recht schnell konnte er einige Sekunden auf das Feld gut machen, nach vorne war die Lücke jedoch schon so groß, dass es nur noch um den zweiten Platz ging. Um den kämpfte Jan aber umso härter.

Zum Glück gelang dem Feld nun immer noch keine organisierte Nachführarbeit, so dass Jans Vorsprung im Laufe des Rennens auf über eine Minute anwuchs und sich bis zum Ende auch nicht mehr verringerte.  "Das war heute schon ein hartes Rennen. Gleich am Anfang war es richtig schnell und als ich dann alleine war, habe ich den starken Wind schon ganz schön gemerkt. Aber mit dem zweiten Platz bin ich wirklich zufrieden", fasste Tschernoster das Rennen zusammen. Ebenfalls im Rennen der U17 gestartet war Tom Sidharta, der im ersten Jahr in dieser Altersklasse noch nicht ganz vorne mitfährt. Zwar konnte er anfangs noch das Feld halten, fiel dann aber zurück und beendete das Rennen in einer größeren Gruppe hinter dem Feld.

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