Jetzt auch „divers“: Westfälischer Verband führt drittes Geschlecht ein

Gender-Gleichstellung

Zur neuen Saison hat der Westdeutsche Fußballverband Menschen, die sich dem Geschlecht „Divers“ zugehörig fühlen, mit in die Spielordnung eingefügt. Nun zieht der FLVW nach.

Westfalen

, 19.07.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Männlich, weiblich, divers - in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gibt es inzwischen drei Geschlechter. Nun auch im Fußball: Zuerst hat der Westdeutsche Fußballverband in seiner Satzung vorgelegt, nun hat der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) nachgezogen.

Denn seit dieser Saison sind auch Menschen, die sich dem Geschlecht „Divers“ zugehörig fühlen, in den Satzungen beider Verbände eingetragen. „Diverse Personen können nun selbstständig entscheiden, ob die Spielberechtigung für eine Frauen- und Herrenmannschaft erteilt werden soll. Gleiches gilt, wenn sich Personen im Transitionsprozess befinden oder bereits ihren Vornamen auf der Grundlage des Transsexuellengesetzes geändert haben“, so Marianne Finke-Holtz, Vorsitzende des WDFV-Frauenfußball-Ausschusses und FLVW-Vizepräsidentin.

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Die neue Regelung unter Gesetz 8 Spielberechtigung gilt seit dem 1. Juli im Seniorinnen- und Seniorenbereich. Ab dem 1. August gilt dies auch für die Juniorinnen- und Junioren-Abteilungen. „Durch diese Regelungen zur „geschlechtlichen Vielfalt“ soll für den Fußball in Nordrhein-Westfalen ein wichtiges Zeichen zur Unterstützung der betroffenen Menschen gesetzt werden“, schreibt der FLVW dazu auf seiner Seite.

Damit habe der WDFV auf das Problem reagiert, dass bis dato nicht feststand, in welchen Mannschaften diese Personen bislang spielen konnten.

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