Julian Trapp vom SV Herbern will zurück in die USA - eigentlich

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Eigentlich war die Zukunft von Herberns Stürmer Julian Trapp geklärt. Schon im Mai wollte er zurück in die USA, um dort weiter zu studieren. Das Coronavirus hat seine Pläne aber durcheinander gewürfelt.

Herbern

, 14.07.2020, 10:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

Den Saisonverlauf von Julian Trapp kennt man beim SV Herbern eigentlich schon. Normalerweise spielt der großgewachsene Stürmer in der USA an seinem College Fußball und kommt nur zum Davertpokal nach Hause, um den Fußball-Landesligisten zu unterstützen. Wenn der Verein dann noch Glück hat, bleibt Julian Trapp bis zum Saisonende, weil sein amerikanisches Team in den Playoffs ausgeschieden ist - wie zum Beispiel in der vergangenen Saison.

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Eigentlich wollte Julian Trapp auch in der Saison 2019/2020 im Mai wieder zurück in die USA fliegen. Doch das Coronavirus machte ihm einen Strich durch die Rechnung - die Einreise in die USA war nicht möglich. So wurde der Heimaturlaub länger und länger.

Schlecht für Trappi, gut für den SV Herbern

Auch derzeit befindet sich Julian Trapp noch in seiner Heimatstadt Selm. Nach wie vor ist nicht absehbar, wann er wieder nach Amerika einreisen und weiter studieren kann. Schlecht für „Trappi“, wie der Stürmer genannt wird, aber gut für den SV Herbern.

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„Aktuell trainiert Trappi einfach weiter bei uns mit. Wir müssen einfach mal schauen, wie lange das jetzt so sein wird“, bestätigt Herberns Sportlicher Leiter Ludger Staar den vorläufigen Verbleib des Stürmers. „Für uns ist das natürlich eine gute Nachricht.“

Besonders nach dem kurzfristigen Abgang des brasilianischen Top-Stürmers Whitson wäre ein längerfristiger Verbleib von Julian Trapp für den SV Herbern nur von Vorteil. Zwar hat der Landesligist mit Jan Hoenhorst und Nika Amoev noch zwei weitere gute Stürmer im Kader, Julian Trapp stellte seine besondere Klasse in der Rückrunde allerdings bereits unter Beweis.

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