Kathrin Wacker wartet und jubelt – Finalticket gelöst

Pferdesport: Platz zwei in Balve

Als dritte Reiterin ging Kathrin Wacker (RV St. Georg Werne) am Sonntag in Balve im Sauerland an den Start. Den schweren Parcours meisterte die 18-jährige Springreiterin mit der zehnjährigen Stute Viola ohne Fehler in der Zeit von 66,41 Sekunden.

WERNE/HERBERN

, 11.06.2017, 17:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kathrin Wacker wartet und jubelt – Finalticket gelöst

Kathrin Wacker kam in Balve mit Viola auf Platz zwei, darf nun im Finale in Münster starten.

Während nebenan die sechsfache Olympiasiegerin der Dressur, Isabell Werth, im Pressezentrum ihren zweiten DM-Titel 2017 beschrieb, musste Wacker im Springstadion warten, was die 33 folgenden Konkurrenten in dem Ein-Stern-Springen lieferten. Am Ende war in der Qualifikation zum Finale des Junioren-Förderpreises in Münster nur Richard Vogel (Riesenbeck) schneller (63,56 Sekunden).

Premiere für Corloona

„Ich finde es überhaupt nicht schlimm, so früh zu starten. So konzentriere ich mich nur auf mich und habe keine Zeit im Hinterkopf, die ich knacken muss“, sagte Wacker. Sie wusste gleich, dass ihr Auftritt mit Viola ein guter war. Sie habe immer die Innenbahn genommen, an den Hindernissen abgekürzt, an den es möglich war, und Viola sei sehr gut und sicher gesprungen. Ihr Eindruck täuschte sie nicht. Somit hat sie sich für das Finale in Münster (10. bis 13. August) qualifiziert. Trotzdem startet sie in der kommenden Woche bei der dritten von vier Qualifikationsrunden in Südlohn.

Die 15-jährige Johanna Schulze Thier (RV von Nagel Herbern) wird in Südlohn fehlen. Sie startet dann für Westfalen in einem Mannschaftswettbewerb bei den Future Champions in Hagen am Teutoburger Wald. Am Sonntag in Balve war sie aber bei der Qualifikationsrunde zum Junioren Förderpreis dabei. Für ihre achtjährige Stute Corloona war es eine Premiere. Zum ersten Mal startete sie vor solch einer großen Kulisse. Das Springstadion war in Balve sehr gut gefüllt, denn im Anschluss fand das Finale der Deutschen Meisterschaft der Springreiter statt.

Ligges nicht erfolgreich

Corloona und Schulze Thier zeigten sich nicht beeindruckt. Ohne Probleme pilotierte die 15-Jährige ihre Stute durch den Parcours. Null Fehler. 70,80 Sekunden. Das bedeutete in der Endabrechnung Platz acht. „Ich bin super zufrieden. Corloona hat das ganz toll gemacht“, lobte Schulze Thier ihre Partnerin. Dass die Zeit nicht für eine noch bessere Platzierung reichte, nahm die Herbernerin auf ihre Kappe. „Ich bin viel zu vorsichtig angefangen. Ich wollte Corloona nicht überfordern. Beim nächsten Mal gehen wir es vielleicht schneller an.“

Für die 18-jährige Marie Ligges (RV von Nagel Herbern) lief der Abstecher nach Balve nicht so erfolgreich. Sie gab nach zwei Fehlern in der dreifachen Kombination auf.

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