Kein Spiel in der Vorbereitung: Fabian Vogt steigt beim SV Herbern erst jetzt wieder ein

rnFußball

Seit Ende Juli ist der SV Herbern in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Fast alle Spieler starteten motiviert und bekamen ihre Einsatzminuten - Fabian Vogt konnte aber nur zuschauen.

Herbern

, 26.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der SV Herbern absolvierte in dieser Vorbereitung bereits eine Vielzahl an Testspielen. So ziemlich jeder Spieler bekam eine Chance, sich Neu-Trainer Benjamin Siegert zu beweisen. Nur einer war zwar regelmäßig am, allerdings nicht einmal auf dem Platz zu finden: Fabian Vogt.

Jetzt lesen

Doch nicht etwa, weil er seinen neuen Trainer nicht überzeugen konnte. Stattdessen hat der Mittelfeldspieler bis zur vergangenen Woche kein einziges Training absolviert. Der Grund: „Ich wurde an der Nase operiert. Deswegen musste ich dann natürlich erstmal pausieren“, erklärt er.

Fabian Vogt: „Dann war ja klar, dass ich erstmal aussetzen muss“

Eigentlich sollte die OP schon früher stattfinden, hatte der Herberner Fußballer gehofft. „Aber die Ärzte haben es nicht als dringend notwendige Operation angesehen“, erklärt Vogt. „Deswegen konnte ich das erst Mitte Juli machen lassen. Dann war ja klar, dass ich erstmal aussetzen muss.“

Nun ist der 25-Jährige seit rund einer Woche wieder im Training mit seiner Mannschaft. Bleibt also noch ein einziges mögliches Testspiel am Samstag gegen den TuS Hiltrup, in dem er eine Chance bekommen könnte, sich zu beweisen. „Allerdings ist das natürlich auch der letzte Test, in dem noch für die Liga ausprobiert werden kann. Da kann ich schon verstehen, wenn ich nicht unter den 15 Spielern bin“, so Vogt.

Jetzt lesen

Natürlich sei es für ihn nicht ganz einfach, sich jetzt wieder in den Fokus zu spielen. „Das ist natürlich ein bisschen bitter, aber es gab keinen Weg daran vorbei“, sagt der 25-Jährige. „Ich muss jetzt einfach versuchen, mich in den Trainings zu zeigen und in den Fokus zu spielen.“

Außerdem habe die Mannschaft in der Saison ohnehin eine Vielzahl an Spielen. „Man kann das ja nie wissen, vielleicht bekomme ich eine Chance im Pokal oder zwischendurch auch in der Liga. Ich mache mir da keinen Stress und gebe einfach mein Bestes. Bei dem neuen Trainer startet ja jeder immer bei null, das hat er ja vorher angekündigt.“

Jetzt lesen

Ähnlich sieht das auch Trainer Benjamin Siegert. „Er ist jetzt gerade natürlich ein bisschen hinten dran im Gegensatz zu den Spielern, die wir in der Vorbereitung sehen und bewerten konnten“, so der Trainer. „Aber wir haben so viele Spiele und es kann sich ja auch immer noch jemand verletzen - er wird sicherlich auf seine Spiele kommen.“

Aber obwohl Fabian Vogt selbst nicht auf dem Platz steht: Die Stimmung in der Mannschaft und auch mit dem neuen Trainer empfindet auch er als positiv. „Im Moment macht es echt richtig Bock“, so der 25-Jährige. „Die Stimmung ist super und wenn man dann auch noch so Spiele hat wie gegen Kinderhaus (5:1-Sieg, Anm. d. Red.) oder das einmalige Spiel im Preußenstadion, dann sind natürlich alle nochmal motivierter. Ich hab aktuell schon ein gutes Gefühl.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt