Keine Entscheidung: „Stand heute kann ich mir keine Hallenstadtmeisterschaft vorstellen“

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In vielen Städten in der Region wurde die Hallenstadtmeisterschaft bereits abgesagt. Anders in Werne. Die Verantwortlichen warten ab - doch die Hoffnung schwindet.

Werne

, 27.08.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich wäre der Werner SC in diesem Jahr an der Reihe, die Werner Hallenstadtmeisterschaft zu veranstalten. Während die Seniorenabteilung schon zu Beginn des Jahres angekündigt hatte, keine Kategorien in ihren Altersklassen zu veranstalten, hält die Jugendabteilung an der Durchführung trotz der Corona-Pandemie fest - noch.

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Das Organisationsteam rund um den Jugendvorsitzenden Ralf Cramer will sich noch bis zu den Herbstferien Zeit lassen, um eine endgültige Entscheidung zu fällen. „Wir glauben, dass wir dann immernoch genug Zeit haben, um theoretisch eine Hallenstadtmeisterschaft zu organisieren“, so Cramer.

Ralf Cramer: „Das fühlt sich im Moment noch utopisch an“

Doch so richtig daran glauben, dass man tatsächlich im Dezember in der Halle Fußball spielen kann, tut beim Werner SC wohl niemand. „Stand heute kann ich mir keine Hallenstadtmeisterschaft vorstellen“, gibt Ralf Cramer zu. „Das fühlt sich im Moment noch utopisch an.“

Allein die Hygienemaßnahmen seien in der Linderthalle unglaublich schwierig einzuhalten. „Wenn ich daran denke, dafür zu sorgen, dass alle Zuschauer den Mindestabstand einhalten - wie soll das denn vernünftig und sicher funktionieren?“, zweifelt der Jugendvorsitzende.

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Dazu komme noch das Problem mit der Halle. „Ich finde es aktuell sogar schwer vorstellbar, eine Meisterschaftssaison draußen wirklich durchziehen zu können“, so Cramer. „Und in der Halle ist es ja dann sogar nochmal schwieriger. Da muss man jetzt einfach mal abwarten.“

Auch mit Jürgen Zielonka vom Stadtsportverband hat Cramer bereits gesprochen. „Die sind ja sowas wie die Schirmherren der ganzen Veranstaltung“, erklärt er. „Aber auch dort bin ich auf vollstes Verständnis gestoßen - egal, was wir am Ende machen.“

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Vorerst heißt es nun: Abwarten. „Die Situation kann sich immer wieder so schnell ändern aktuell. Es kann bis zu den Herbstferien alles passieren - das werden wir genau beobachten und dann entschieden“, erklärt Ralf Cramer das weitere Vorgehen.

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