Keine Geschenke, Bruder Leichtfuß

HERBERN Eigentlich ist der 2:0-Erfolg von Fußball-Bezirksligist SV Herbern gegen den FC 09 Fröndenberg (Kreisliga) zu wenig. Letztlich aber muss SVH-Coach Ralf Dreier mit dem zweiten Test zufrieden sein - wenngleich noch viel Arbeit wartet...

von Henner Henning

, 22.07.2007, 18:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Keine Geschenke, Bruder Leichtfuß

Einmal angetreten und weg war er - Herberns xxx xxxx lässt gleich zwei Gegenspieler stehen.

Erster Sieg im zweiten Test: Bezirksligist SV Herbern konnte am Samstag den FC 09 Fröndenberg mit 2:0 (1:0) bezwingen und bescherte sich nach der Niederlage gegen Verbandsliga-Aufsteiger BV Brambauer vor acht Tagen ein erstes Erfolgserlebnis.

Christ nutzt Schnitzer

Fast über die komplette Spielzeit dominierte der SVH die Partie und erspielte sich gegen den sauerländischen Kreisligisten Chance um Chance. Doch erst in der 25. Minute sollten die Mühen belohnt werden. Björn Christ nutzte einen Fehler des Gästetorwarts, der den Herberner ausspielen wollte und dabei leichtsinnig den Ball vertändelte.

Ein Geschenk, das sich Christ nicht entgehen ließ. Im weiteren Verlauf des Spiels änderte sich das Bild nicht: Herbern übte Druck auf den Gegner aus, das praktizierte Pressing ermöglichte zahlreiche Tormöglichkeiten.

Vier Gegner ausgetanzt

Aber auf das 2:0 musste Trainer Ralf Dreier, der insgesamt 17 Spieler einsetzte, lange warten. Erst in der 85. Minute stellte Edu den Endstand her. Mit einer feinen Einzelleistung narrte der brasilianische Neuzugang vier Gegenspieler und schloss sein Solo souverän und überlegt ab.

Mit der spielerischen und läuferischen Leistung seiner Mannschaft war Dreier zufrieden. „Wir sind seit zwei Wochen im Training, dafür war das ganz ordentlich“, erklärte Dreier, kritisierte aber gleichzeitig die Chancenauswertung: „Das war heute das einzig negative, denn es war schlicht katastrophal.“

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