Keine leichte Hürde für den TV Werne

Volleyball: Oberliga

Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne reisen am Samstagabend zum Tabellendritten TV Hörde. Durch die bittere Werner Heimspielniederlage in der vergangenen Woche gegen Paderborn konnten sich die Dortmunder am TVW vorbeischieben.

WERNE

17.02.2017, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Annika Patzdorf (M.) und der TV Werne konnten das Hinspiel gegen den TV Hörde mit 3:2 gewinnen.

Annika Patzdorf (M.) und der TV Werne konnten das Hinspiel gegen den TV Hörde mit 3:2 gewinnen.

TV Hörde - TV Werne Samstag (18. Februar), 20 Uhr, Phoenix-Gymnasium, Seekante 12, 44263 Dortmund

Mit einem Sieg möchte sich der TV Werne den dritten Platz zurückholen und damit den leichten Negativtrend der vergangenen Wochen beenden. Eine Niederlage könnte bedeuten, dass sich Werne am Ende des Spieltages auf dem sechsten Tabellenplatz wiederfindet.

Der TV Hörde stellt definitiv keine leichte Hürde dar. Im Hinspiel konnte Werne nach zwei Satzrückständen erst im Tiebreak an seinem Gegner vorbeiziehen (3:2). Hörde war damaliger Spitzenreiter und brennt auf die Revanche für das Spiel, in dem TVH-Trainer Gunnar Schäfer sein Team ohnehin als stärker empfand. Dass die Mannschaft von Schäfer jeden in der Liga schlagen kann, ist bekannt, genauso hat sich aber auch schon herumgesprochen, dass die junge Mannschaft auch mal als Favorit patzt.

Ähnliches kann man durchaus auch der Werner Truppe von Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen nachsagen. So schaffte es der TVW in dieser Spielzeit, den Tabellenführer TuS Herten zu Hause 3:1 zu schlagen und brachte auch den Zweitplatzierten RC Borken Hoxfeld zwei Mal an den Rand einer Niederlage. Dafür ließ Werne allerdings schon gegen den Tabellenletzten und Vorletzten Punkte liegen.

Im Training verarbeitete und analysierte die Mannschaft zusammen mit Wilmsen die Niederlage des vergangenen Wochenendes. Laut Aussage von Wilmsen hat der TVW den wunden Punkt im System gefunden. Werne fehlte gegen Paderborn vor allem die nötige Konsequenz und im Spielverlauf schwand zunehmend das Selbstbewusstsein. Hier setzte Wilmsen an. Auf taktischer Ebene sollen die Angriffe passender und gleichmäßiger auf alle Angriffsoptionen verteilt werden. Eine wichtige Rolle wird auch das Blockspiel einnehmen, um die ligaweit gefürchteten Angriffe des TV Hörde auszubremsen.

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