Kinderhaus will auch im Pokal Vollgas-Fußball spielen

rnFußball: Kreispokal

Nach dem Sieg in der Liga möchte Westfalia Kinderhaus auch im Kreispokal gegen Werne gewinnen. Trainer Marcel Pielage muss auf drei Stammkräfte verzichten, sieht sein Team aber gut gerüstet.

Werne

, 22.11.2019, 12:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon wieder treffen Westfalia Kinderhaus und der Werner SC aufeinander. Erst vor zwei Wochen unterlag der WSC mit 1:3, nun duellieren sich die beiden Mannschaften im Viertelfinale des Kreispokals. Gespielt wird diesmal in Münster.
Kinderhaus möchte den Erfolg aus der Liga nach Möglichkeit wiederholen und Werne aus dem Wettbewerb kegeln. „Natürlich wollen wir das Spiel unbedingt gewinnen und in die nächste Runde einziehen“, erklärt Marcel Pielage, Trainer des Spitzenreiters der Landesliga.

„Der Pokal hat einen sehr hohen Stellenwert für uns“

Pielage ist ein ehrgeiziger Typ, daran gibt es keinen Zweifel. Schon vor dem Aufeinandertreffen in der Liga hatte er gesagt, dass er jedes Spiel gewinnen möchte. Im Pokal sieht das nicht anders aus: „Klar, die Liga ist wichtiger, aber auch der Pokal hat einen sehr hohen Stellenwert für uns.“

Was den Trainer besonders reizt: „Wenn man in den Westfalenpokal einzieht, könnte man in der ersten Runde direkt gegen Preußen Münster spielen. Das wäre schon eine interessante Geschichte.“

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Seit dem 3:1-Erfolg in Werne ist Kinderhaus Erster der Landesliga. Von einer Rotation im Pokal, um einigen der Dauerbrenner im Kader mal eine Verschnaufpause zu gönnen, will Pielage trotzdem nichts wissen: „Wir werden mit unserer bestmöglichen Aufstellung antreten.“

Im Ligabetrieb stolperte die Westfalia zuletzt gegen Ahaus und spielte nur 1:1. Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass gleich drei Stammspieler verletzt ausgewechselt werden mussten und für den Rest des Jahres ausfallen: Stürmer Jonas Kreutzer laboriert an einem Bänderriss, Dzan-Laurin Alic brach sich die Nase und Joschka Brüggemann fehlt wegen eines Muskelfaserrisses.

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„Wenn in einem Spiel gleich zwei Spieler mit dem Rettungswagen abgeholt werden müssen, bringt uns das natürlich aus dem Tritt“, revidiert Pielage deshalb auch die Aussagekraft des Unentschiedens und ergänzt: „Die Ausfälle tun uns schon weh. Das sind schließlich drei Stammspieler, die uns wegfallen. Aber wir sind breit aufgestellt und können das gut kompensieren.“

Kinderhaus wird wieder voll auf Angriff spielen

Für das Heimspiel gegen den WSC sieht Pielage sein Team also gut gerüstet: „Wir wissen ja außerdem aus dem Ligaspiel, was auf uns zukommt.“ An der generell offensiven Ausrichtung der Westfalia wird sich auch im Pokal nichts ändern - Werne muss sich wieder auf einiges gefasst machen.

Ein erneuter Sieg würde den Münsteranern zusätzlichen Rückenwind verleihen. Ein Zeichen an die Liga-Konkurrenz wäre ein Erfolg allerdings nicht, findet Pielage: „Ich glaube nicht, dass Mesum sich davon beeindrucken lassen würde, wenn wir Werne im Pokal schlagen.“

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