Kurtulus Öztürk nimmt mit Braunschweig das Training in Kleingruppen auf

rnEintracht Braunschweig

Nach über vier Wochen Pause durfte Kurtulus Öztürk mit Eintracht Braunschweig endlich wieder auf den Trainingsplatz. Allerdings war das Training in Kleingruppen durchaus ungewohnt, wie er berichtet.

Werne

, 23.04.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erst Ende Februar war Kurtulus Öztürk als Co-Trainer bei Eintracht Braunschweig angeheuert worden - viel trainiert hat er mit der Mannschaft seitdem aber nicht. Denn Mitte März wurde auch in der dritten Liga der Spiel- und Trainingsbetrieb eingestellt - bis jetzt.

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Am Mittwochmorgen hatte die Eintracht das Training wieder aufgenommen - allerdings, wie aktuell üblich, in Kleingruppen. Sechs Spieler und ein Verantwortlicher waren gemeinsam auf dem Platz und kickten zum ersten Mal seit Langem - natürlich mit genug Abstand zueinander - gegen den Ball.

„Wir befinden uns in einem Spagat zwischen gesellschaftlicher Verantwortung auf der einen und dem Profisport auf der anderen Seite. Unter Berücksichtigung zahlreicher Hygiene- und Schutzmaßnahmen ist nun wieder ein reduzierter Trainingsbetrieb in Kleingruppen möglich“, betont Braunschweigs Sportdirektor Peter Vollmann auf der Homepage des Vereins.

„Wir sind sehr froh, dass wir wieder starten durften. Man sitzt ja schon ein wenig auf heißen Kohlen“, berichtet Kurtulus Öztürk. „Es war natürlich erstmal ungewohnt, aber insgesamt hat es bei uns, denke ich, schon gut funktioniert.“

Das Training ist ein anderes bei Eintracht Braunschweig

Auch die Vorbereitung für das Training war für Kurtulus Öztürk und seinen Trainerkollegen Marco Antwerpen anders als gewohnt. „Wir können aufgrund der aktuellen Situation mit den Kleingruppen nicht im taktischen Bereich arbeiten“, erzählt Öztürk. „Auch sowas wie Zweikämpfe fällt natürlich weg.“

Stattdessen haben die Trainer den Schwerpunkt nun auf die individuelle Arbeit gelegt. „Bei dem Neustart geht es jetzt aber erst darum, dass alle Schritt für Schritt wieder indivdiuell auf ihr Level kommen. Wir können natürlich jetzt so Sachen machen wie Ballarbeit oder Passspiel. Das funktioniert auch mit genügend Abstand gut“, so der Co-Trainer. Und auch das eine oder andere Spielergespräch stand bereits wieder auf der Tagesordnung - auch hier unter Einhaltung der Regelungen.

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Doch Kurtulus Öztürk hat nicht nur die Fußball-Entwicklung im Blick. „Natürlich ist es für uns schön, dass wir wieder auf den Platz können“, so der Co-Trainer. „Aber es ist aktuell eine schwierige Zeit für alle. Ich hoffe, dass es bald Schritt für Schritt wieder in Richtung Normalität geht für uns alle.“

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