Lenklarer Reitertage an zehn Tagen

Reitsport

Die Lenklarer Reitertage starten 2015 am 10. April und enden am 19. April am Martinsweg 4 in Werne. Zehn Tage exzellenter Reitsport. Die größte Sportveranstaltung im gesamten Kreis Unna.

WERNE

, 25.03.2015, 17:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Toni Haßmann siegte 2014 im Großen Preis von Lenklar mit Classic Man.

Toni Haßmann siegte 2014 im Großen Preis von Lenklar mit Classic Man.

Die Lenklarer Reitertage starten 2015 am 10. April und enden am 19. April am Martinsweg 4 in Werne. Zehn Tage exzellenter Reitsport. Die größte Sportveranstaltung im gesamten Kreis Unna. Der Zeitplan wurde am Dienstag ausgearbeitet. „Wir hatten gehofft, an manchen Tagen erst um 12 Uhr beginnen zu können“, sagt Veranstalter Lutz Gripshöver. Daraus wurde aber nichts. 

Olympiasieger Nieberg

An dem meisten Tagen starten die ersten Prüfungen schon um 7 Uhr. Die hohe Anzahl an Meldungen ließ nicht anderes zu. Bis gestern gingen genau 4252 Startplatzreservierungen ein, allein 82 für den Großen Preis. Eine Drei-Sterne-S-Prüfung, die am Finaltag, 19. April, über die Bühne geht.

Mit dabei ist dann wieder Vorjahressieger Toni Haßmann. Weitere prominente Namen verbergen sich in der Starterliste. Die von Olympiasieger Lars Nieberg, Kathrin Eckermann oder Christian Kukuk. Aber auch heimische Reiter haben für den Großen Preis gemeldet. Die Werner Oliver Schaal, Theresa Kamps und Johannes Reher. Aus Herbern Marie Ligges und vom RV Lützow Selm-Bork-Olfen Michael Potthink.

An den abschließenden drei Tagen finden gleich acht S-Springen statt. Darunter ein neuer Höhepunkt. Ein Barrierespringen. Von Runde zu Runde werden die Hindernisse höher gelegt. 35 Startplätze sind für dieses Ereignis am Samstag, 18. April, ausgeschrieben. „Es ist fast gar kein Platz mehr frei“, sagt Gripshöver.

Nicht ohne Rainer Evelt

Der Charme der Veranstaltung ist, dass auch die ländlichen Reiter in den Genuss kommen, auf der Anlage um Siegerschleifen zu reiten. „Für die ist es natürlich immer etwas ganz besonderes, zu uns zu kommen. Viele Zuschauer und tolles Ambiente warten“, sagt Gripshöver.

Und einer der Hauptprotagonisten der Veranstaltung hat sich rechtzeitig gesund zurückgemeldet: Rainer Evelt. Der Herr der Stangen. Er ist auch in diesem Jahr wieder an allen zehn Tagen für den Aufbau der Hindernisse verantwortlich. Das sah vor kurzem noch ganz anders aus. Beim Holzhacken hatte er sich schwer verletzt. Die Kniescheibe und das Wadenbein waren gebrochen. „Bei 100 Prozent ist Rainer noch immer nicht, aber er wird da sein. Ohne ihn geht es auch gar nicht“, sagt Gripshöver.  

 

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