Ligges wird Dritte bei den Westfälischen

Reitsport

Null Fehler. Fast fünf Sekunden schneller: Die Herberner Springreiterin Marie Ligges (16) hat am Sonntag bei den Westfälischen Meisterschaften in Freudenberg die dritte Prüfung bei den Junioren gewonnen, eine Springprüfung der Klasse M**. Pech hatte in dieser Prüfung Kathrin Wacker aus Werne vom RV St. Georg.

HERBERN/WERNE

20.07.2015, 10:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ligges wird Dritte bei den Westfälischen

Marie Ligges wurde bei den Westfälischen Meisterschaften Dritte bei den Junioren.

Die strahlende Siegerin des RV von Nagel Herbern benötigte auf Congress 67,62 Sekunden für den Parcours – fehlerfrei natürlich. Als Einzige. Die Zweitplatzierte Annabell Miesner aus Sassenberg leistete sich 0.25 Fehlerpunkte und ritt nach 72,37 Sekunden durch die Lichtschranke. Somit fiel das Stechen aus.

Die Fehlerpunkte waren am Ende das Entscheidende. Hätte die Drittplatzierte Lea Ercken nicht nach 65,90 Sekunden 4.00 Fehlerpunkte gehabt, wäre es zum Stechen gekommen. „Ich bin überglücklich. Congress ist wirklich sehr gut gesprungen“, sagte Marie Ligges.

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Die 16-jährige Herbernerin hatte nicht unbedingt mit so einem guten Ergebnis gerechnet. Ihre vorherigen Auftritte bei den Westfälischen waren zwar ebenfalls erfolgreich, doch laut eigene Aussage habe sie dort ein, zwei Fehler zuviel gemacht. Trotzdem wurde sie im Endklassement Dritte bei den Junioren.

Am Samstag und Sonntag vertraute sie Congress. „Mein besseres Pferd“, sagte sie am Freitag. Die Entscheidung hat sich gelohnt. Das Duo kam mit dem schwierigen Parcours und dem durch das regnerische Wetter tiefen Boden gestern am besten zurecht. Dabei ging sie kein Risiko ein. „Es war ja ein Springen mit Stechen. Da wollte ich unbedingt eine Nullrunde. Auf die Zeit habe ich gar nicht so geachtet. Dass ich dann am Ende als einzige ohne Fehler geritten bin, war natürlich toll“, so Ligges.

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Ebenfalls ins Rennen bei der Springprüfung Klasse M** ging Kathrin Wacker vom RV St. Georg Werne. Sie war auf Viola gut unterwegs. Doch dann kam das letzte Hindernis. Wacker stürzte. Passiert ist nichts. Nach den ersten beiden Prüfungen hatte sie auf Platz eins gelegen.

„Das war total ärgerlich. Ich hätte vermutlich mit Abstand gewonnen“, so Wacker. Warum sich ihr Pferd Viola streubte, ist ihr ein Rätsel. In den Springen zuvor war der Graben kein Problem. „Ich kann es mir nicht erklären. Viola hat eigentlich keine Angst vor Wassergräben“, so Wacker.

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