LippeBaskets freuen sich für Tilkiaridis-Brüder, aber: „Sie sind nicht zu ersetzen“

Basketball

Es war eine Nachricht, mit der die wenigsten gerechnet haben: Niko und Jorgo Tilkiaridis verlassen Werne und gehen zurück nach Griechenland. Ein Wiedersehen mit den LippeBaskets ist bereits geplant.

Werne

, 04.09.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Niko Tilkiaridis wird auch in Griechenland Basketball spielen.

Niko Tilkiaridis wird auch in Griechenland Basketball spielen. © Timo Janisch

Schon seit Jahren ist die starke Jugendarbeit das Steckenpferd der Werner LippeBaskets. Viele Spieler aus der ersten und zweiten Mannschaft sind „echte Werner Jungs“ und spielen bereits seit ihrer Kindheit im Verein. Dazu gehören auch Niko und Jorgo Tilkiaridis.

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Doch die beiden verlassen nun den Verein - sie gehen zurück in die griechische Heimat Thessaloniki. „Ich freue mich riesig für die Beiden, das ist wirklich eine super Chance“, sagt Jan König, Spielertrainer der zweiten Mannschaft. Dennoch werden die Brüder in Werne fehlen.

Das findet auch König. „Wir werden die beiden auf und neben dem Spielfeld vermissen. Ich kenne die beiden ja auch einfach schon seit vielen vielen Jahren. Da wächst man auch einfach zusammen. Wir sind ein großes Team und da gehören die beiden Jungs natürlich auch dazu“, sagt er.

Es sei immer schade, wenn solche Spieler gehen, sagt der Spielertrainer. „Aber es ist auch eine geile Chance für die Jungs, dass sie diese Erfahrung machen können“, so König. „Sie haben absolut Recht, wenn sie sagen: Wenn nicht jetzt, wann dann.“

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Auch Christoph Henke, Trainer der ersten Mannschaft, wird die Spieler vermissen. Besonders Niko Tilkiaridis hat die Erste zuletzt verstärkt. „Das ist natürlich sehr schade, weil Niko im Gesamtpaket nicht zu ersetzen ist. Er ist ein ausgebildeter Jugendspieler von uns, ein Werner Local, ein absoluter Leistungsträger und darüber hinaus natürlich auch ein super umgänglicher, netter Typ, der bei allen beliebt ist.“

Jorgo Tilkiaridis dagegen verstärkte zuletzt die zweite Mannschaft von Jan König. „Jorgo war natürlich auch im Spiel wichtig für uns“, sagt sein Coach. „Er war ein starker sechster Spieler von der Bank, der extrem viel Energie reingebracht hat. So jemand ist schwer zu ersetzen.“

Auch in den Teams war die Überraschung groß, erzählt Christoph Henke: „Die Mannschaft war natürlich schon überrascht, weil sie damit nicht gerechnet hat. Aber natürlich hatten alle Verständnis und hoffentlich kommt Niko auch öfter nochmal in Werne vorbei.“

Und auch ein Wiedersehen in Thessaloniki ist bereits geplant: „Per Handschlag haben wir schon eine Trainingslager-Reise nach Griechenland ausgemacht, wenn Niko ein neues Team hat. Es wäre ja nicht verkehrt und die Reisekosten und die Entfernung gehen klar. Man ist also nicht aus der Welt.“

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