LippeBaskets können mithalten

Basketball 2. Regionalliga

Bei den LippeBaskets Werne herrscht nach zwei Auftaktniederlagen trotzdem Zuversicht. Coach Christoph Henke findet nur einen Kritikpunkt.

Werne

, 01.10.2018 / Lesedauer: 3 min
LippeBaskets können mithalten

Die Reboundarbeit unter dem Korb hat LBW-Coach Christoph Henke im ersten Viertel gegen Barop überhaupt nicht gefallen. © Isabell Michalski

Es fehlte jeweils nicht viel bei den Auftaktpartien der LippeBaskets Werne in der 2. Regionalliga. In Bielefeld am ersten Spieltag verloren die LippeBaskets mit sechs, am zweiten Spieltag in der Ballspielhalle gegen Barop nur mit einem Punkt. „Mit den Ergebnissen können wir natürlich nicht zufrieden sein. Mit der Leistung schon“, sagt LBW-Coach Christoph Henke.

Bei der Leistung macht er allerdings eine Ausnahme: das erste Viertel gegen Barop. Das hat ihm überhaupt nicht gefallen. „Das ist der einzig große Kritikpunkt, dass wir da überhaupt nicht präsent waren“, so Henke. Ob es an der Nervosität lag, die vielleicht das erste Spiel vor den eigenen Fans mit sich bringt, konnte Henke nicht sagen.

Viele Rebounds zugelassen

Schnell – viel zu schnell – lag sein Team gegen Barop mit 2:13 zurück. Henke nahm eine Auszeit. „Bis dahin hatte sich allein Barops Danko Popovic fünf Offensivrebounds geholt. Das darf nicht passieren.“ Und dabei hatte Henke vor der Partie genau das angesprochen: die Reboundarbeit. Die hatte ihm schon gegen Bielefeld nicht so gefallen. „Fünf Offensivrebounds heißen ja, dass der Gegner fünf Mal die Chance auf zwei Punkte bekommt. Das sind im schlimmsten Fall zehn Punkte gegen einen. So etwas muss man verhindern“, erklärt Wernes Coach. Zudem sei es seiner Mannschaft im ersten Viertel nicht gelungen, Neuzugang Jordan Rose genügend einzubinden.

Drei sehr gute Viertel

Aber bei aller Kritik, die drei weiteren Viertel haben Henke versöhnt. Das zweite Viertel gewann sein Team 21:16, das dritte 24:19 und das letzte ging knapp mit 17:16 ebenfalls an die Werner. „Das zeigt mir doch, dass wir mit Barop, welches ich zu den Topteams der Liga zähle, mithalten können“, so Henke. Weil Barop aber am Ende die ruhigeren Schlussminuten gespielt habe, sei der Sieg der Dortmunder auch verdient.

Für die LippeBaskets geht es jetzt am Samstag, 6. Oktober, um 18 Uhr in Recklinghausen weiter. „Mit den beiden Niederlagen im Rücken gehen wir natürlich mit etwas mehr Druck in die Partie in Recklinghausen. Aber wenn wir die Leistung aus den letzten drei Vierteln gegen Barop erneut abrufen können, dann haben wir sehr gute Chancen zu gewinnen“, so Henke. Wirklich große Baustellen, an denen er ansetzen müsste, gäbe es nicht.

Lesen Sie jetzt