LippeBaskets pausieren: „Wir gehen schon in den dritten Vorbereitungszyklus“

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Dass die LippeBaskets in dieser Saison wohl nicht mehr mit der Liga starten würden, ist schon lange klar. Jetzt dürfen sie auch nicht trainieren - haben aber eine Alternative gefunden.

Werne

, 03.11.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ganz ursprünglich sollte die Saison der LippeBaskets am vergangenen Wochenende starten. Dass das nichts wird, war bereits in den letzten Wochen abzusehen. Jetzt startet die Saison erst im Januar - womit die Werner Basketballer bereits gerechnet haben.

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Allerdings: Durch den Sport-Lockdown, der mindestens für den November gilt, dürfen die LippeBaskets nicht nur nicht spielen, sondern auch nicht trainieren. Die Mannschaft von Christoph Henke darf vier Wochen lang nicht in die Halle - mindestens.

„Die Spieler müssen sich auch erstmal neu sortieren“

„Ich finde die Situation gerade für uns nicht einfach. Wir kommen aus dieser Vorbereitung, wo superviel Vorfreude drin steckt. Und jetzt haben wir wieder nichts“, erklärt Henke. „Da müssen sich die Spieler auch erstmal neu sortieren und mit der Situation abfinden.“

Deswegen will der LBW-Coach seine Spieler auch erstmal ankommen lassen in der neuen Situation - zumindest für die kommenden zwei Wochen. Ganz abbrechen wird der Kontakt in dieser Zeit aber nicht.

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„Wir haben ja einen ziemlich engen Mannschaftskern“, berichtet Henke. „Die Spieler haben dann direkt gesagt, dass wir ja erstmal in der Zeit, wo wir normalerweise trainieren, zusammen online pokern können.“ Das habe die Mannschaft bereits in der ersten Lockdown-Phase gemacht.

Doch ganz ohne Sport wird es wohl auch bei den LippeBaskets nicht gehen. „Es kann sein, dass wir, wie im Frühjahr, wieder zusammen über Zoom trainieren. Aber ich will mich da nochmal mit Freddy Meinert besprechen“, so Henke. Meinert war lange Zeit Kapitän der LippeBaskets und arbeitet aktuell als Physiotherapeut beim Pro B-Team AstroStars Bochum.

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Durch den Lockdown hat sich für die LippeBaskets der Saisonstart ein weiteres Mal verschoben. Sollte die Mannschaft tatsächlich im Januar in den Ligabetrieb starten, war sie rund zehn Monate ohne ein Pflichtspiel. „Wir hatten ja bis jetzt schon quasi zwei Vorbereitungszyklen, wenn man das mal mit der bekannten Vorbereitung vergleicht“, so Henke. „Nach dem Lockdown kommt dann der dritte Zyklus. Und den wollen wir so gut bestreiten wie möglich.“

Und auch der Spielmodus hat sich erneut verändert. Statt eines zweigeteilten Saisonstarts in zwei Gruppen im Januar und November starten jetzt alle Teams wieder im Januar. Mindestens die Hälfte der Spiele muss absolviert sein, damit eine Wertung vorgenommen wird. Henke beurteilt: „Das ist eine gute Sache. So kann man spontan auf Änderungen reagieren.“

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