LippeBaskets spielen befreit auf

Basketball 2. Regionalliga

Die LippeBaskets haben ihr erstes Heimspiel gewonnen. Matchwinner beim Sieg über den TSV Hagen war Jordan Rose. Doch es gab noch viele weitere Gründe des Erfolges.

Werne

, 05.11.2018 / Lesedauer: 3 min
LippeBaskets spielen befreit auf

Coach Christoph Henke (l.) war mit dem Auftritt seiner Jungs um Lennart Rupprecht sehr zufrieden. Schließlich schlugen sie den amtierenden Meister. © Christian Greis

Die LippeBaskets sind am Wochenende hervorragend aus der Herbstpause gekommen. Am vierten Spieltag der 2. Regionalliga gewann die Mannschaft von Coach Christoph Henke mit 87:65 überraschend deutlich gegen den Vorjahresmeister TSV Hagen. „Es hat alles wie erhofft geklappt“, sagt der Coach nach dem ersten Heimspielerfolg der noch jungen Saison. Seine Mannschaft habe völlig befreit aufgespielt. Die LippeBaskets belegen mit vier Punkten jetzt den fünften Platz, Hagen steht auf Rang acht.

Matchwinner war Neuzugang Jordan Rose. Gegen seinen Ex-Klub erzielte der Kanadier 26 Punkte, gab 8 Assists und holte 6 Rebounds. Sein Trainer war aber nicht nur aufgrund der starken Statistik mit seinem Schützling zufrieden: „Er hat die Leistung auf den Punkt geliefert. Und er hat mal wieder sehr mannschaftsdienlich gespielt und ist überhaupt nicht übermotiviert in die Partie gegen seinen Ex-Klub gegangen“, so Henke. Und eins ist klar: „Es bleibt dabei, wenn Hagen gegen Werne spielt, gewinnt immer die Mannschaft, bei der Jordan Rose im Team ist“, sagt Henke und lacht.

Meinert mit sechs Dreiern

Es gab auch noch einen Grund, warum die LippeBakets das Spiel nicht verlieren konnten. Henke erklärt es: „Wenn Frederic Meinert sechs Dreier trifft, dann verlieren wir nur ganz selten.“ Der Kapitän ging also auch wieder voran. Überhaupt haben die Werner eine überzeugende Mannschaftsleistung abgeliefert. Auch das beweist ein Blick auf die Statistik: Alle eingesetzten Spieler haben gepunktet. „So konnten alle mit einem guten Gefühl aus der Partie gehen“, meint Henke.

Den Erfolg trübt am Ende auch das verlorene erste Viertel nicht. „Da hat Hagen wirklich alles getroffen. Das war überragend. Aber womöglich haben die etwas überdreht“, erklärt Wernes Coach. Im weiteren Spielverlauf verließ die Gäste aus Hagen ihr Wurfglück nämlich: Henke hat dazu wieder die passende Statistik parat: „Hagen hat von 28 Dreier-Versuchen nur acht reingemacht.“

Probleme schnell behoben

Die anfänglichen Probleme in der Verteidigung im ersten Viertel, das Hagen mit 27:24 gewann, stellten die Werner schnell im zweiten Viertel ab, ließen bei geworfenen 23 Punkten nur 8 Zähler zu. „Wir haben die Verteidigung dann auch im Laufe des Spiels umgestellt und Hagen so vor weitere Probleme gestellt“, sagt Henke. Das dritte Viertel endete 25:23 aus Sicht der Werner und das letzte Viertel schließlich mit 15:7. „Das war schon ein befreiendes Gefühl, nach der Schlusssirene jubelnd im Mittelkreis zu stehen“, so Christoph Henke.

Wernes Coach hält sich aber mit dem Sieg nicht lange auf, richtet den Blick schon auf den kommenden Spieltag. „Dann müssen wir nach Waltrop, für uns ein echtes Derby. Man kennt sich, hat eine gemeinsame Geschichte, auch in der 1. Regionalliga“, so Henke und weiter: „Da erwartet uns ein Kontrastprogramm. Hagen hat junge und schnelle Spieler, Waltrop eher die erfahrenen, abgekochten Akteure. Zudem hat Waltrop die deutlich größeren Spieler im Kader“, so Henke.

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