Luna Laabs muss nur den Überfliegern den Vortritt lassen

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Die Reiterin des RV St. georg war am vergangenen Wochenende auf den Deutschen Meisterschaften vertreten. Dass das Saison Highlight für sie so erfolgreich sein würde, erwartete sie nicht.

Werne

, 17.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war ein großer Erfolg für Reiterin Luna Laabs vom RV. St. Georg Werne. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Dressur landete die junge Reiterin in der Gesamtwertung auf Platz fünf und wurde im Rahmen ihrer Dressurprüfung mit dem Goldenen Reitabzeichen geehrt.

„Es ist eine Ehre, dass ich dieses Abzeichen nun tragen darf. Zumal ich das mit meinem Pferd zusammen erarbeitet habe. Da wurde auch die ein oder andere Träne verdrückt“, sagte sie.

Ihr Pferd Willy kam Ende 2016 zu ihr. Für ihr Pferd hat sie nur Lob über. „Als wir Willy bekommen hatten, konnte er recht wenig. Aber ich habe immer an das Pferd geglaubt, weil er so einen tollen Charakter hat. Ich habe noch nie so ein charakterstarkes Pferd gehabt“, erklärte sie.

„Das Pferd hat mir in der Dressur den ein oder anderen Fehler verziehen“

Das merkte die Reiterin auch in der Dressur, die zwischendurch nach eigener Einschätzung nicht so perfekt lief. „Das Pferd hat mir in der Dressur den ein oder anderen Fehler verziehen und hat die Dressur gut gemeistert. Ich habe immer an ihn geglaubt. Viele glaubten er sei nicht gut genug gewesen, aber wir haben ihn toll ausgebildet. Ich hoffe, dass wir noch sehr lange zusammenarbeiten. Ich nenne ihn liebhaft meinen Tanzbären“, freute sich Laabs.

Auch der fünfte Platz war für sie überraschend. „Klar sind die Deutschen Meisterschaften gerade in diesem Jahr das Saisonhighlight. Ich konnte vor den Meisterschaften aus gesundheitlichen Gründen knapp zwei Wochen nicht trainieren. Durch den Trainingsrückstand war das so nicht zu erwarten. Aber wie gesagt, das Pferd ist für mich einfach einmalig und es hat gut harmoniert“, sagte sie.

Vor Laabs landeten nur noch die Reiterinnen aus dem Europameisterschaftskader. „Das war schon krass für mich. Ich bin knapp hinter den Reiterinnen platziert worden, die bei den Europameisterschaften mitgeritten sind. Am Sonntag zu reiten war schon eine Überraschung. Mein Ziel war es dann eigentlich unter die ersten zehn zu kommen. Am Ende Platz fünf war schon verrückt“, war Laabs glücklich.

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