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Lutz Gripshöver ist zufrieden mit Ablauf der Lenklarer Reitertage: „Sport vom Feinsten“

rnLenklarer Reitertage

Elf Tage hatten die Lenklarer Reitertage die Stadt Werne fest im Griff. Nach der letzten Prüfung ist es nun an der Zeit, ein Fazit zu ziehen. Veranstalter Lutz Gripshöver ist zufrieden.

von Marcel Schürmann

Werne

, 23.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Über 4.400 Nennungen, mehr als 1.300 Reiter in knapp 70 Wettbewerben und Prüfungen. Und das an elf Tagen. Das sind die nackten Zahlen der Lenklarer Reitertage. Nach dem Turnier stand Veranstalter Lutz Gripshöver Rede und Antwort - und zog ein rundum positives Fazit.

Herr Gripshöver, sind Sie zufrieden mit dem Turnierablauf? Ist alles gut gelaufen?
Ja, das war Sport vom Feinsten. Wahnsinn, wie viele Zuschauer wir vor allem am Osterwochenende hatten. Ich schätze zwischen 6.000 bis 7.000 Besucher waren allein am Ostermontag auf unserem Hof. Das hatten wir natürlich auch dem Superwetter zu verdanken. So war die Stimmung einfach wunderbar.

Was sagen Sie zu den heimischen Reitern?

Es waren ja einige Erfolge und viele Platzierungen dabei. Das stimmt, es gab viele gute Erfolge für den RV St. Georg Werne. Schön, dass die heimischen Reiter so gut abgeschnitten haben.

Und Ihre persönliche Ausbeute?

Für mich hätte es ruhig etwas besser laufen können. Es waren schon ein paar gute Platzierungen dabei. Aber es war auch das erste Außenturnier in diesem Jahr. Klar, man hat schon Ehrgeiz. Aber unterm Strich lief es ganz gut.

Beim Großen Preis gab es - in Anführungszeichen - nur 42 Starter. Hatten Sie mit mehr gerechnet?

Nein, auf keinen Fall. Das ist eine sehr gute Zahl. Ich hatte im Vorfeld gedacht, 38 bis 40 Starter wären optimal. Mit 60 Startern hätten wir das Springen gar nicht machen können - dann hätte es wohl kein Ende genommen. Darüber hinaus: Finden Sie erstmal 60 Reiter, die diese Prüfung gehen können.

Mit Marco Kutscher hat ein Olympionik und dreifacher Europameister den Großen Preis gewonnen. Das hat er sich verdient, oder?

Ja, Marco Kutscher ist ein toller Sieger. Die drei Erstplatzierten (Kutscher, ZRFV Risenbeck; Felix Haßmann, ZRFV Lienen; Gerrit Nieberg, RV St. Hubertus Wolbeck, Anm. d. Red.) sind alle von internationalem Format. Ich denke aber, dass Felix Haßmann den Marco Kutscher vielleicht ein wenig unterschätzt hat.

Wie meinen Sie das?

Er hat am Anfang richtig Gas gegeben und ist gegen Ende des Parcours etwas langsamer geworden und hat am letzten Hindernis sehr viel Zeit verloren.

Was steht jetzt nach elf anstrengenden Tagen Lenklar an? Legen Sie erstmal die Knochen hoch?

Nein, dafür bleibt keine Zeit. Jetzt müssen wir aufräumen. Das wird gut und gerne drei Tage in Anspruch nehmen. Die Lenklarer Reitertage sind immer eine gewaltige logistische Herausforderung.

Schon am Mittwoch steigt in der Nachbarstadt Selm das Late-Entry-Turnier des ZRFV Lützow Selm-Bork-Olfen. Sie werden wohl nicht teilnehmen.

Leider nicht. Dafür bleibt keine Zeit. Es ist ein sehr schöner Platz und ein schönes Turnier. Wäre ich nicht mit den Aufräumarbeiten beschäftigt, hätte ich mich gemeldet. Vom RV St. Georg Werne werden aber elf Reiterinnen und Reiter an den Start gehen.

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