Lutz Gripshöver verpasst das Stechen im Springen nur knapp

K+K-Cup in Münster

Lutz Gripshöver und Stefan Naber holten an den letzten beiden Tagen des K+K-Cups noch einmal ordentliche Platzierungen, Marie Ligges musste im Finale um den Großen K+K-Preis aufgeben.

Werne

, 14.01.2019, 12:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lutz Gripshöver auf Quidam im Finale des Großen K+K-Preises in Münster.

Lutz Gripshöver auf Quidam im Finale des Großen K+K-Preises in Münster. © Nina Bargel

Fünf Tage Reitspektakel gingen am vergangenen Sonntag zu Ende. Der K+K-Cup Münster 2019 ist Geschichte. An den letzten beiden Tagen griffen auch die Reiter aus der Umgebung noch einmal ins Geschehen ein – sowohl beim Springen der Nachwuchspferde am Samstag als auch beim Finale des Großen K+K-Preises am Sonntag.

Ligges reagiert vernünftig

Das Highlight des alljährlichen K+K-Cups in Münster fand traditionsgemäß zum Abschluss der Veranstaltung, am Sonntag um 15.45 Uhr in der Halle Münsterland statt. Für das Finale des Großen K+K-Preises von Münster, einer S-Springprüfung mit vier Sternen, hatten sich am Samstag auch Marie Ligges (RV von Nagel Herbern) auf Cassandra und der Werner Lutz Gripshöver (RV St. Georg Werne) auf Quidam qualifiziert.

Marie Ligges startete auf ihrer 15-jährigen Cassandra als Achte im sehr anspruchsvollen Parcours. Vor dem zweiten Hindernis verweigerte ihre Stute dann aber. Ligges bewahrte trotzdem Ruhe und wollte das Springen noch ordentlich zu Ende bringen, Cassandra riss aber danach noch zwei Hindernisse, weshalb Ligges dann nach 35 Sekunden vernünftigerweise aufhörte.

Gripshöver verpasst das Stechen

Lutz Gripshöver, der schon seit zwei Jahrzehnten beim K+K-Cup startet, holte auf Startplatz 13 mit Quidam auf dem kniffligen Parcours in der Halle Münsterland vier Strafpunkte bei 65,08 Sekunden. Ein starkes Ergebnis, über das sich der Werner beim Blick auf die Anzeigetafel auch sichtlich freute. Nach ihm schafften es dann allerdings noch sechs Reiter fehlerfrei zu bleiben, für die Teilnahme am Stechen reichte es deshalb nicht für Gripshöver und Quidam, die immerhin noch auf Platz 18 landeten. Gewonnen hat am Ende übrigens die einzige Frau im Stechen – Katrin Eckermann vom RV Kranenburg setzte sich mit ihrer zehnjährigen Caleya die Krone auf.

Für Lutz Gripshöver wurde es auch schon einen Tag eher, am Samstagnachmittag, ernst: Auf seinem achtjährigen Bellini Royal ritt der Werner, der sich am Tag zuvor qualifiziert hatte, im Finale des Youngster-Springens der Nachwuchspferde. In dem Ein-Stern-S-Springen holte Gripshöver Platz 26 mit vier Strafpunkten (65,00 Sekunden). Zwei Plätze hinter ihm reihte sich sein Werner Vereinskollege Stephan Naber auf Sympatico ein – ebenfalls mit vier Strafpunkten (65,05 Sekunden).

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