Marvin Schuster: „Das Spiel ist wesentlich intensiver“

Fussball Landesliga 4

Beim Werner SC hat Neuzugang Marvin Schuster gegen Kinderhaus gleich durchgespielt – Nico Holtmann, ebenfalls neu im Kader, nicht. Es war dem Ergebnis geschuldet.

Werne

, 18.02.2019 / Lesedauer: 2 min
Marvin Schuster: „Das Spiel ist wesentlich intensiver“

Marvin Schuster (2.v.r) hat sein erstes Pflichtspiel für den WSC abgeliefert. © Foto: Günther Goldstein

Die 0:1-Niederlage des Fußball-Landesligisten Werner SC gegen Westfalia Kinderhaus war am Ende unglücklich. Unglücklich deshalb, weil die Münsteraner einen Fehler eiskalt ausgenutzt haben. WSC-Trainer Lars Müller zieht aber das positive aus der Partie, sah einen großen Unterschied zum Auftritt seiner Truppe beim Hinspiel (0:5).

„Defensiv haben wir viel besser gestanden. Insgesamt haben wir das in allen Bereichen besser gemacht“, so Müller. „Wir haben gesehen, dass wir gegen jede Truppe mithalten können. Man darf sich eben nur ganz wenige Fehler in dieser Liga erlauben.“

Marvin Schuster spielt 90 Minuten durch

Erstmals in einem Pflichtspiel für den WSC am Start, und dann gleich gegen den Tabellenzweiten, waren die beiden Winterneuzugänge Marvin Schuster in der Offensive und Nico Holtmann in der Defensive. Schuster spielte direkt 90 Minuten lang durch. Für ihn bedeutete der Schritt vom BV Brambauer nach Werne auch den Schritt von der Bezirks- in die Landesliga.

„Klar ist das ein deutlicher Unterschied vom Tempo und Körper her. Das Spiel ist wesentlich intensiver“, sagt Schuster. Für Nico Holtmann, kam aus der U19 von Preußen Münster, war gegen Kinderhaus nach 76 Minuten Schluss – die Auswechslung war dem Spielverlauf geschuldet.

Neuer Schwung für die Offensive

Für Holtmann kam Niclas Beckerling, um der Offensive neuen Schwung zu geben. „Normalerweise hätte ich diesen Wechsel nicht gemacht, wenn es noch unentschieden gestanden hätte. Niclas sollte eigentlich noch eine Pause kriegen“, erklärte Müller.

Für Wernes Coach hätten die beiden Neuzugänge ordentlich abgeliefert, auch wenn er noch Luft nach oben sah, „wie allerdings bei allen anderen auch. Aber die beiden können uns richtig gut tun, brauchen eben noch etwas Eingewöhnungszeit.“

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