Matuschek übernimmt den Werner SC II

Fußball: Kreisliga A

Thomas Matuschek wird neuer Trainer der zweiten Mannschaft des Werner SC. Im Januar übernimmt der 47-Jährige die A-Liga-Fußballer. Es ist seine erste Station als Trainer. Die Verantwortlichen des Vereins betonen zudem, dass Matuschek ein echter Glücksgriff sei.

WERNE

, 16.12.2015, 18:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Chefs der WSC-Fußballer, Rainer Littau (l.) und Thomas Overmann (r.), haben gestern den neuen Trainer der zweiten Mannschaft, Thomas Matuschek, vorgestellt. Möller

Die Chefs der WSC-Fußballer, Rainer Littau (l.) und Thomas Overmann (r.), haben gestern den neuen Trainer der zweiten Mannschaft, Thomas Matuschek, vorgestellt. Möller

"Wir freuen uns, dass wir so schnell nach dem Abschied von Kurt Gumprich einen Nachfolger gefunden haben", sagte Thomas Overmann, Chef der WSC-Fußballer, bei der offiziellen Vorstellung des neuen Trainers. Auf der Wunschliste des Vereins stand jemand, der seine Erfahrung weitergeben kann, und vielleicht sogar höherklassig gespielt hat. Und jemand, mit dem sich der Klub Planungssicherheit ins Haus holt. Alle drei Punkte treffen auf Matuschek zu.

Der 47-Jährige bringt als Spieler Oberliga-Erfahrung mit. Als Trainer jedoch nicht. "Ich habe immer gesagt, dass ich gerne eine Mannschaft als Trainer übernehmen möchte", so Matuschek. Bislang habe es jedoch noch nicht den richtigen Zeitpunkt gegeben. Aber: Dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen. "Ich habe zu meiner aktiven Zeit viele Trainer erlebt und von allen ein bisschen was mitgenommen. Jetzt möchte ich meine Erfahrung weitergeben", sagt Matuschek.

Er selbst hat beim SV 26 Heessen in der Kreisliga A angefangen, Fußball zu spielen. Von dort ging es nach Hamm. Von der Kreis- in die Verbandsliga. "Diesen Sprung hat mir niemand zugetraut", sagt Matuschek. Rückblickend hat er allen Zweiflern das Gegenteil bewiesen. Er hat es geschafft, stieg mit Hamm in die Oberliga auf und zählte dort - ähnlich wie später in Beckum - zu den Stammkräften.

Die Historie der Liga

Anschließend spielte er für, wie er selber sagt, "fünf, sechs Jahre in Davensberg" Verbandsliga. Aktuell, so erzählt Matuschek, arbeite er sich in die Historie seines neuen Umfeldes ein. Sein erster Eindruck von der Fußball-Kreisliga A 2 Münster: "In der Liga gibt es keine echte Übermannschaft. So wie ich das sehe, kann in dieser Liga jeder gegen jeden gewinnen", sagt Matuschek.

Die Mannschaft, die er mit 19 Zählern auf dem neunten Tabellenplatz übernimmt, ermögliche es ihm, nicht ergebnisorientiert arbeiten zu müssen. "Natürlich wollen wir Erfolg haben. Aber Erfolg wird nicht nur an Siegen gemessen", so der 47-Jährige. Wichtig ist ihm, dass seine Mannschaft diszipliniert ist. "Ohne Disziplin kommst du nicht weit. Auch nicht in der Kreisliga A", sagt Matuschek. Ebenso wichtig ist ihm jedoch, dass seine Mannschaft Spaß hat: "Das sind alles junge Burschen, die hungrig sind und lernen wollen. Ich freue mich auf diese Aufgabe."

Der Kontakt zwischen dem WSC und Matuschek ist eher zufällig entstanden. Rainer Littau, zweiter Vorsitzender der Fußball-Abteilung, hat Matuschek bei der Arbeit kennengelernt. Als Außendienstler im Pharmabereich ist er zwischendurch auch in Littaus Läden zu Gast gewesen. "Und wie das dann so ist, dann redet man über Fußball", so Littau. Aus einem ersten Kennenlernen ist jetzt allerdings kurzfristig doch mehr geworden. Matuschek hat zugesagt. Sehr zur Freude der WSC-Verantwortlichen, die gerne einen Trainer von Außerhalb haben wollten.

Matuschek trifft seine Mannschaft zum Trainingsauftakt am 17. Januar. Bei der Hallenstadtmeisterschaft Ende Dezember wird er noch nicht an der Linie stehen. "Wir wollen einen sauberen Übergang", sagen Matuschek, Overmann und Littau. Und diesem Wunsch soll entsprochen werden.

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