Mehrere Angebote von anderen Klubs: Niklas Link trifft Entscheidung über seine Zukunft

rnWerner SC

Lange Zeit war die Zukunft von WSC-Innenverteidiger Niklas Link ungewiss. Jetzt steht fest, wo es für Link in der kommenden Saison weitergeht. Er hat gleich mehrere Angebote vorliegen.

Werne

, 27.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Geht er? Bleibt er? Die Verantwortlichen beim Fußball-Landesligisten Werner SC haben nun endlich Gewissheit, wie es um Niklas Link steht und ob mit dem Verteidiger weiterhin im WSC-Trikot geplant werden kann.

Niklas Link wird auch in der Saison 2020/21 für den WSC die Schuhe schnüren.

Dass es Überlegungen gab, den Verein zu verlassen und einen Wechsel zu forcieren, daraus macht Link im Gespräch mit dieser Redaktion keinen Hehl: „Es gab schon den Gedanken, zu wechseln. Ich bin jetzt ja schon vier Jahre beim WSC. Und es ist schon mein Ziel, irgendwann auch mal höher als in der Landesliga zu spielen.“ Auch Angebote habe Link erhalten, jedoch nicht von Mannschaften, die höher spielen als der WSC.

Auslandssemester in den USA abgebrochen

Letztlich gab er seine Zusage, ein weiteres Jahr im WSC-Trikot zu spielen. „Ich bin sehr zufrieden in Werne, wir sind ein cooles, eingespieltes Team. Ich komme mit jedem gut klar - mit dem Trainer, mit dem Vorstand. Also war der Wechsel-Gedanke auch schnell verflogen“, so der 25-Jährige.

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Heim geflogen ist Niklas Link auch schon. Im Januar hatte Link, der Chemie und Ingenieurswesen an der TU Dortmund studiert, ein Auslandssemester in Pennsylvania (USA) an der University of Philadelphia begonnen. Das war ursprünglich bis Juli geplant. Coronabedingt wurde daraus nichts. „Mitte März wurden alle Auslandsstudenten wieder in ihre Heimat geschickt. Für mich war das sehr enttäuschend, aber zumindest konnte ich anschließend die Kurse online auch aus Deutschland noch beenden“, erzählt Link.

Verletzung noch nicht auskuriert - Link verpasst Trainingsauftakt

Beim Trainingsstart des WSC am 2. August wird Link aber definitiv noch fehlen - verletzungsbedingt. Im Januar zog er sich - eine Woche vor seiner Abreise in die USA - eine Verletzung im Fitnessstudio zu. „Ich habe mir beim Sprung auf eine Metallplatte an einer scharfen Kante einen Cut unterm Knie zugezogen. Da habe ich jetzt wohl eine Entzündung und Ende August einen MRT-Termin.“ Der Arzt legte ihm nahe, zunächst auf Stop-and-Go-Sport zu verzichten.

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Wenn er in der Saison dann aber wieder für den WSC auf dem Platz stehen kann, dann hat Link auch ein persönliches Ziel: „Als erstes will ich mich natürlich weiterentwickeln. Und offensiv will ich mal ein, zwei Buden machen. Das ist mir letzte Saison nämlich nicht gelungen“, sagt er mit einem Lächeln. Generell könne man seine Tore im Seniorenbereich eh an einer Hand abzählen. Das soll sich ändern.

Niklas Link (am Ball) suchte in der vergangenen Saison schon das eine oder andere Mal den Abschluss. Ein Tor gelang ihm jedoch nicht. Das soll sich ändern.

Niklas Link (am Ball) suchte in der vergangenen Saison schon das eine oder andere Mal den Abschluss. Ein Tor gelang ihm jedoch nicht. Das soll sich ändern. © Marcel Schürmann

Corona-Regeln beim Training beachtet

Vor dem offiziellen Trainingsauftakt hat Link bereits mit seinen Mitspielern gekickt. „Als das wieder erlaubt war, waren viele wieder am Platz, die Bock hatten, endlich wieder zu spielen.“ Dabei haben sich laut Link alle professionell verhalten. „Wir haben eine Liste geführt, wer da war. Das hat Lars (Müller, Trainer der ersten Mannschaft, Anm. d. Red.) alles festgehalten.“

Bei Wernes Liga-Konkurrenten SV Herbern hatte in dieser Woche ein Gastspieler mittrainiert, bei dem am Freitag das Coronavirus nachgewiesen wurde.

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