Mondrian Runde geht es Schritt für Schritt an

Fußball Landesliga 4

Der Werner SC musste lange auf Mondrian Runde verzichten. Der Mittelfeldspieler hatte sich einen Muskelfaserriss zugezogen. Jetzt steht er wieder auf dem Platz, stellt sich aber hinten an.

Werne

, 01.10.2018, 15:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mondrian Runde geht es Schritt für Schritt an

Mondrian Runde gehört zu den erfahrenen WSC-Spielern. Der 27-Jährige war länger verletzt, übernahm währenddessen die Rolle als Co-Trainer. Jetzt kämpft er sich wieder an die Mannschaft heran. © Marcel Witte

Erst 2 Minuten gegen Stadtlohn, dann 10 Minuten im Derby gegen seinen Ex-Verein Herbern und schließlich 20 Minuten zuletzt am Wochenende gegen Nottuln: Schritt für Schritt kämpft sich Mondrian Runde nach seinem Muskelfaserriss wieder an die Mannschaft heran. Doch der Mittelfeldspieler des Fußball-Landesligisten Werner SC weiß ganz genau, wo er steht. Der 27-Jährige hegt – noch – keinerlei Ansprüche auf einen Einsatz in der Startelf. „Die anderen sind topfit, da wäre es völlig vermessen, irgendwelche Ansprüche anzumelden. Mir fehlt noch die Luft. Vielleicht reicht es für 45 Minuten, für mehr aber nicht“, sagt Runde.

Voll im Training ist er schon länger, trainiert drei Mal die Woche. „Ich versuche, unter der Woche den Rückstand aufzuholen. Aber das wird schwer, auch weil wir natürlich richtig gute Jungs im Kader haben. Da wird es schwer, an denen vorbeizukommen“, so Runde. Vor allem auf seiner Lieblingsposition im linken Mittelfeld ist die Konkurrenz groß: „Da spielt derzeit Jannik Prinz stark und vor ihm steht Robin Przybilla, der auch gut drauf ist.“

60 Minuten im Testspiel

Runde selbst macht sich keinen Druck, geht alles Schritt für Schritt an. In der vergangenen Woche absolvierte der WSC ein Testspiel gegen den Bezirksligisten FC Roj (4:2) und Runde war 60 Minuten lang auf dem Feld dabei. „Das hat richtig gut getan und mir sehr weitergeholfen“, meint er.

Der Stunde Spielpraxis gegen Roj folgten 20 Minuten in der Liga bei Spitzenreiter Nottuln. In der 71. Minute wurde Runde eingewechselt. Auch durch ihn sei das Spiel nach vorne dann besser geworden, fand WSC-Trainer Lars Müller. Das Kompliment nimmt Runde an, doch insgesamt meint Runde, sei die 0:2-Niederlage gegen den Spitzenreiter verdient.

Kein gutes Gefühl

„Der letzte Punch hat gefehlt. Aber ich hatte ehrlich gesagt schon vor dem Spiel kein gutes Gefühl. Jeder bei uns war mit sich selbst beschäftigt, und auf dem Platz war es nachher dann auch viel zu ruhig“, erklärt Runde. In den Spielen zuvor habe man es immer mit langen Bällen versucht, „jetzt wollten wir kombinieren, aber das hat nicht so geklappt. Auch, weil Nottuln eine sehr gute Mannschaft hat und einfach besser war“, so Runde.

Wie viele Minuten Runde am kommenden Spieltag gegen den VfL Senden bekommt, steht noch in den Sternen. „Vielleicht werden es wieder ein paar Minuten mehr“, sagt Runde. Und da er immer noch so etwas wie der Co-Trainer unter Lars Müller ist, kann er da ja vielleicht was machen...

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