Mondrian Runde (29) will für den Werner SC vor der Winterpause „volles Risiko gehen“

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Eine Oberschenkelzerrung hatte Mondrian Runde, Kapitän des Werner SC, einige Wochen aus dem Tritt gebracht. Beim Spiel gegen Heiden will er aber helfen, wichtige Punkte zu holen.

Werne

, 03.12.2019, 16:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neun Spiele hat Mondrian Runde in dieser Saison bereits für den Werner SC absolviert. Eigentlich sollte er noch einige mehr auf dem Konto haben. Doch eine Oberschenkelzerrung setzte den 29-Jährigen zuletzt einige Wochen außer Gefecht. Nun will er seine Mannschaft aber wieder auf dem Platz unterstützen.

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„Nach Möglichkeit will ich heute wieder ins Training einsteigen“, sagte der WSC-Kapitän am Dienstag. Bis zum Wochenende hätte er also noch drei Trainingseinheiten. Aber reicht das für einen Einsatz am Wochenende? „Ich werde volles Risiko gehen“, sagt Mondrian Runde schmunzelnd. „Schließlich ist danach in der Winterpause genug Zeit zu regenerieren.“

Werner SC kämpft weiter mit Personalproblemen

Ein Einsatz des 29-Jährigen käme für den Werner SC sicherlich zur rechten Zeit. Der derzeitige Tabellenvierte hatte zuletzt mit argen Personalsorgen zu kämpfen, besonders in der Offensive fehlten immer wieder wichtige Spieler. „Klar, für uns ist gerade jeder Spieler gut, der wieder dabei sein kann“, weiß auch Runde.

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Nicht nur die Personalsituation ist für den Werner SC derzeit schwierig. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge rutschte der Werner SC von der Tabellenspitze auf Rang vier. „Mit den Ergebnissen zuletzt sind wir natürlich nicht ganz zufrieden“, sagt Mondrian Runde. „Aber die Stimmung in der Mannschaft ist weiter top.“

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Der Kapitän sieht zwar auch die aktuellen Probleme in der Mannschaft, sagt aber: „Wir sind eine junge Truppe. Es ist normal, dass man da auch mal eine schwierige Phase hat.“

Mondrian Runde: „Ich würde lügen, wenn wir nicht auch das Ziel hätten, vor dem SV Herbern zu landen“

Auch die Tatsache, dass der Lokalkonkurrent SV Herbern immer näher kommt und nur noch drei Punkte Rückstand hat, bringt die Mannschaft nicht aus der Ruhe, sagt Runde: „Wir schauen in erster Linie auf uns und unsere Situation, das ist am Allerwichtigsten. Aber ich würde lügen, wenn wir nicht auch das Ziel hätten, vor dem SV Herbern zu landen.“ Auch einen Blick auf die Tabelle riskiere die Mannschaft hin und wieder.

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Und damit der bald wieder entspannter werden kann, sollen am Sonntag im Spiel gegen den Vorletzten FC Viktoria Heiden endlich wieder Punkte her. „Für uns ist es einfach wichtig, mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen“, sagt Mondrian Runde. Die Heidener will er nicht unterschätzen: „Letzte Saison lag uns das Spielsystem von denen nicht so gut, wir müssen also aufpassen. Aber ich bin optimistisch, dass wir das schaffen können.“

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