Fünf Monate Verletzungspause: Yannick Lachowicz (21) ist zurück beim Werner SC

rnFußball: Landesliga

Seit dem vierten Spieltag hatte Yannick Lachowicz dem Werner SC gefehlt. Jetzt bestritt er seine ersten Minuten nach der Verletzung. Das freut nicht nur ihn selbst.

Werne

, 30.01.2020, 17:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war erst der vierte Spieltag in dieser Landesliga-Saison. Yannick Lachowicz war mit dem Werner SC beim VfL Senden zu Gast. Kurz vor Spielende, in der 87. Minute, geht der 21-Jährige in einen Zweikampf. Dann passierte es. „Ich bin irgendwie komisch gefallen und hab mir dann am Wadenbeinköpfchen irgendein Band gerissen“, erinnert sich Lachowicz.

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Für den Sechser bedeutete das eine lange Pause. Erst im Test gegen den A-Ligisten GS Cappenberg am Mittwoch, den der Werner SC überlegen mit 2:1 besiegte, bestritt der 21-Jährige endlich wieder seine ersten 20 Minuten für den Werner SC.

„Das hat sich richtig, richtig gut angefühlt und mega Bock gemacht“, ist Lachowicz die Freude auch am nächsten Tag noch anzumerken. Erst am Dienstag war der 21-Jährige wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Das war schon schön, wieder zu trainieren. Aber endlich wieder auf dem Platz zu stehen ist dann doch nochmal was anderes“, freut er sich.

Yannick Lachowicz war im Spiel gegen Cappenberg die Freude anzumerken, dass er endlich wieder spielen durfte.

Yannick Lachowicz war im Spiel gegen Cappenberg die Freude anzumerken, dass er endlich wieder spielen durfte. © Jura Weitzel

Eigentlich hätte die ersehnte Rückkehr auf den Platz von Yannick Lachowicz schon viel früher stattfinden sollen. Rund neun Wochen nach seiner Verletzung nahm er schon wieder beim Mannschaftstraining teil. Doch dann kam der Schockmoment, erinnert sich der 21-Jährige: „Ich habe mir da direkt wieder das gleiche Band gerissen. Da ging dann alles wieder von vorne los.“

Doch das hat Yannick Lachowicz jetzt hinter sich gelassen. Das Knie fühlt sich gut an, da kann die Rückrunde doch kommen, oder? „Mein Ziel ist es natürlich schon, gegen Altenberge (erstes Rückrundespiel, Anm. d. Red.) wieder dabei zu sein. Wer am Ende in der Startelf steht, entscheidet der Trainer“, erklärt der Mittelfeldspieler.

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Trainer Lars Müller freut sich erstmal, dass Yannick Lachowicz endlich wieder zurück bei der Mannschaft ist: „Es war schön zu sehen, wie er vor Spielfreude sprüht. Das war ein bisschen, als hätte man einem Kind sein Lieblingsspielzeug erst weggenommen und jetzt wiedergegeben. Aber nicht nur für ihn, auch für uns ist es schön, dass er wieder dabei ist.“

„Schön zu sehen, wenn die Jungs hinter einem stehen“

Auch die Reaktionen aus der Mannschaft auf sein Comeback waren schön, erzählt der 21-Jährige: „Schon in den letzten Wochen sind die Jungs immer wieder auf mich zugekommen und haben gefragt, wann es wieder losgeht. Das ist natürlich immer schön zu sehen, wenn die Jungs hinter einem stehen.“

Gemeinsam hat die Mannschaft nun aber noch einiges vor. Nach der Hinrunde steht für den Werner SC der vierte Tabellenplatz zu Buche. „Natürlich spielt man immer Fußball, um zu gewinnen und nicht, um Vierter, Fünfter oder Sechster zu werden“, weiß Yannick Lachowicz. „Aber wir sind auch realistisch und können unsere Stärken und die anderen Mannschaften einschätzen. Da ist die Meisterschaft dann natürlich nicht das Thema.“

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