„Niemand kann erwarten, dass man in jedem Saisonspiel feinen Fußball zeigt“

rnKlare Kante

Schön war es nicht, aber erfolgreich: Der SV Herbern holt drei Punkte gegen Altenberge. Doch manchmal ist es eben wichtiger, Spiele zu gewinnen, anstatt schön zu spielen, meint unsere Autorin.

Herbern

, 14.10.2019, 09:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Manchmal brauche man eben einen Sieg in einem Drecksspiel – das sagte Herberns Kapitän Philipp Dubicki in der vergangenen Woche im Interview mit unserer Redaktion. Bezogen hatte er sich dabei zwar auf das Spiel gegen Altenrheine vor zwei Wochen, aber auch auf den 2:1-Sieg gegen Altenberge traf das zu.

Ein vermeintlich einfaches Spiel gegen den Tabellenvorletzten wurde zum absoluten Kampf für die Herberner. Von feinem Fußball war auf dem Platz wenig zu sehen, dafür aber Kampf, Mentalität und Siegeswille. Auch wenn es spielerisch bei Weitem nicht Herberns beste Leistung war in den vergangenen Wochen: Ein solches Spiel ist für die Stärke dieser Mannschaft Gold wert.

„Niemand kann erwarten, dass man in jedem Saisonspiel feinen Fußball zeigt“

© Johanna Wiening

Niemand kann erwarten, dass man in jedem Saisonspiel feinen Fußball zeigt. Stattdessen gibt es eben auch diese Drecksspiele. Diese muss man auch mal gewinnen, wenn man seine Ziele erreichen möchte. Am Ende ist es egal, wie die Tore gefallen sind, ob der Sieg glücklich oder verdient war. Es zählen nur die drei Punkte auf dem Konto, die Herbern nun in eine starke Ausgangslage bringen.

Mit zwölf Punkten liegt das Team von Trainer Holger Möllers derzeit auf dem fünften Platz. Nächste Woche sind die Herberner beim VfL Senden zu Gast, derzeit Tabellenplatz zwölf, aber nur zwei Punkte hinter dem SV Herbern. Und das „Drecksspiel“, wie es Philipp Dubicki sagen würde, sorgt dafür, dass die Herberner statt mit einer Niederlage mit drei Siegen im Rücken nach Senden fahren.

Eine gute Ausgangslage, um auch bei einem möglichen schlechten Start nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern die Stärken zu zeigen, die auch gegen Altenberge auf dem Platz zu sehen waren und den Sieg einleiteten.

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